Mit 495 Punkten im Bereich Mathematik liegt die Föderation Wallonie-Brüssel erstmals über dem OECD-Durchschnitt (489 Punkte). Allerdings ist die Föderation Wallonie-Brüssel noch weit von Flandern entfernt (518 Punkte). Flandern unterliegt jedoch im internationalen Ranking und verliert den ersten Platz in der europäischen Klasse an Estland.
Die PISA-Studie misst alle drei Jahre die Lese-, mathematische und wissenschaftliche Leistung von rund 600.000 15-Jährigen in 79 Industrie- und Schwellenländern, darunter die 37 Mitgliedsländer der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD).
Da das Lesen in diesem Jahr ein wichtiges Studiengebiet ist, bestätigt die Umfrage jedoch, dass die Fähigkeiten der jungen Frankophonen in diesem Bereich immer noch unzureichend sind. Mit 481 Punkten liegt die Föderation Wallonie-Brüssel unter dem OECD-Durchschnitt (487) und damit deutlich hinter Flandern (502). Flandern fällt jedoch in der Gesamtwertung zurück.
Im Bereich Wissenschaft hingegen bleibt die Leistung junger Frankophonen mit 485 Punkten stabil, liegt jedoch unter dem OECD-Durchschnitt (489): eine Konstante seit Beginn der PISA-Studie vor fast 20 Jahren. (belga)
Die Ergebnisse aus der Deutschsprachigen Gemeinschaft werden später vorgestellt.

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