Derbe Niederlage gegen Hamburg: Roller Bulls von allen guten Geistern verlassen

<p>Die Roller Bulls - hier in Perosn von Nazif Comor (links) am Ball - gingen gegen Hamburg unter.</p>
Die Roller Bulls - hier in Perosn von Nazif Comor (links) am Ball - gingen gegen Hamburg unter. | Foto: Gerd Hennen

Dabei hatte die Partie verheißungsvoll begonnen, sodass die Bulls zwischenzeitlich sogar eine solide Führung herausspielten. Die Cleverness der Hanseaten, die lediglich mit sechs Spielern nach Belgien angereist waren, machte sich aber in den wichtigen Szenen bemerkbar, sodass die Gäste nach dem Auftaktviertel knapp mit 19:14 führten. Auch das zweite Viertel konnten die Gastgeber auf Augenhöhe gestalten. Mit einem 13:16 gingen die Roller Bulls Ostbelgien mit einem 27:35-Rückstand in die Halbzeitpause.

Voller Elan und Selbstbewusstsein schalteten die St.Vither Rollstuhlbasketballer nach dem Pausentee einen Gang höher und brachten die Hanseaten in die Bredouille. So endete der dritte Spielabschnitt mit 24:20 zugunsten der Bulls. Die Zuschauer erwarteten beim 51:55 ein packendes Finish, wurden aber jähe enttäuscht.

Fehler über Fehler, zweifelhafte Schiedsrichterentscheidungen und vor allem eine katastrophale Defensive sorgten am Ende für ein wahres Desaster, bei dem die Zuschauer und treuen Fans nur die Köpfe schütteln konnten. Hamburg spielte ruhig und besonnen und ließ sich zu keinem Zeitpunkt des Spiels aus dem Konzept bringen. Distanzwürfe von Mojbati Kamelie sowie eine Freiwurf-Tirade von Martin Steinhardt sorgten am Ende für einen mehr als deutlichen 80:61-Erfolg der Gäste aus Hamburg, die ihren Sieg zusammen mit dem HSV-Ostbelgien-Fanklub feierten, während die Bulls beschämt vom Parkett rollten. (gh)

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