Toleranzpolitik für das Auf- und Abrunden von Cent-Beträgen gefordert

<p>Toleranzpolitik für das Auf- und Abrunden von Cent-Beträgen gefordert</p>
Illustrationsbild: dpa

Laut einer Umfrage der Selbstständigengewerkschaft SNI unter Lebensmittelhändlern wissen fast alle Geschäftsleute darüber Bescheid, aber sechs von zehn sind sich nicht bewusst, dass sie ihr Kassensystem anpassen müssen oder dass sie eine alte Kasse haben, die es ihnen nicht erlaubt, Rundungen durchzuführen. Die meisten von ihnen konnten noch keine zertifizierten Geräte erwerben.

Die SNI fordert daher von den Behörden eine Toleranzpolitik von mindestens drei Monaten. „Dies ist notwendig, damit unnötige Bußgelder vermieden werden“, heißt es in einer Pressemitteilung. Die Geldbußen können zwischen 208 und 80.000 Euro liegen.

Seit Sonntag sind die Händler bei Barzahlungen dazu verpflichtet, das Prinzip des Rundens auf 5 Eurocent anzuwenden. Bei Kartenzahlungen liegt es im Ermessen des Verkäufers, den zu zahlenden Betrag auf- oder abzurunden. (gz)

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