Acht belgische Städte machen sich für die Abschaffung der Todesstrafe stark

<p>Das Antwerpener Rathaus erstrahlte am Samstag ganz in Grün – die Farbe für Hoffnung.</p>
Das Antwerpener Rathaus erstrahlte am Samstag ganz in Grün – die Farbe für Hoffnung. | Foto: „Cities for Life“

Die christliche Laienbewegung ruft seit 2002 immer am 30. November zum internationalen Aktionstag „Cities for Life – Cities against the Death Penalty“ (zu Deutsch: Städte für das Leben –Städte gegen die Todesstrafe) auf. Über 2.000 Städte hatten sich am Samstag an der weltweiten Kampagne beteiligt – darunter auch acht Städte in Belgien. Neben Brügge und Seraing machte unter anderem auch die Hafenstadt Antwerpen bei dem Aktionstag mit.

Der 30. November wurde übrigens als Gedenktag gewählt, weil damals vor 233 Jahren das damalige Großherzogtum Toskana als erster Staat der Welt die Folter und Todesstrafe abgeschafft hatte.

Über all auf der Welt wurden am Samstag bekannte oder historisch bedeutsame Gebäude sowie Denkmäler in der Hoffnungsfarbe Grün angestrahlt, um so ein sichtbares Zeichen für den Respekt des Lebens und der Menschenwürde zu senden.

Nach Angaben der Sant’Egidio-Gemeinschaft haben weltweit mittlerweile 140 Staaten die Todesstrafe abgeschafft, 58 Staaten würden sie aber noch praktizieren.

Sant’Egidio ist eine christliche Bewegung mit über 70.000 Mitgliedern in etwa 70 Ländern. Seit 1998 engagiert sie sich unter Beteiligung zahlreicher Organisationen in der „World Coalition against the Death Penalty“ aktiv gegen die Todesstrafe. (belga/calü)

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