Dem VW-Konzern wird vorgeworfen, durch illegale Abschalteinrichtungen in der Motorsteuerung von Dieselfahrzeugen Emissionsdaten gefälscht zu haben.
Betroffen von der Klage ist auch der belgische Importeur D’Ieteren.
Der deutsche Hersteller hat bereits Abfindungen in den USA und Australien ausgezahlt, nicht aber in Europa, wo VW nach Ansicht von Anwälten von der fragmentierten Gesetzgebung profitiert. Die Klage betrifft auch die Importeure (D’Ieteren in Belgien), den Softwareentwickler Robert Bosch GmbH und die VW-Versicherer. Jeder, der sich für geschädigt hält, hat die Möglichkeit, kostenlos auf der Website emissionsjustice.com eine Beschwerde einzureichen. Bei erfolgreichem Klageverfahren wird die Entschädigung um 27,5 Prozent zuzüglich Kosten gekürzt. Für die Klage werden die Anwälte das Argument vorbringen, dass die Konformitätsbescheinigung der Fahrzeuge illegal sei. In Belgien sind fast 400.000 und in der EU 8,5 Millionen Fahrzeuge betroffen.
Die Verbraucherschutzorganisation Test-Achats hatte bereits vor drei Jahren eine Sammelklage angestrengt. (belga)

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