Die Veranstaltung ist Teil der Zusammenarbeit mit der flämischen Organisation KRAAK, die seit den 1990er Jahren fester Bestandteil der internationalen Experimentalszene ist. Neben den regelmäßigen Tätigkeiten in Ostbelgien, die das Kulturangebot um bisher nicht abgedeckte Aspekte ergänzen und neben der hiesigen Bevölkerung auch unzählige auswärtige Besucher anlockt, geht die Vereinigung Meakusma regelmäßig gezielte Kollaborationen mit ausgewählten Partnern außerhalb Ostbelgiens ein.
Ziel dieser gemeinsamen Projekte ist es, den Kulturaustausch voranzubringen, inhaltliche und kulturelle Brücken zu schlagen sowie behilflich zu sein, Ostbelgien in der internationalen Kulturlandschaft sichtbar und als Reiseziel attraktiv zu machen.
Meistens werden Veranstaltungen in den Standorten beider Partner durchgeführt und Künstler aus dem Umfeld der beteiligten Akteure präsentiert. Nachdem die als Veranstalter und Musikverlag tätigen flämischen Kollegen von KRAAK beim Meakusma Festival mehrere hochwertige Künstler präsentierte, beteiligt sich Meakusma nun an der Programmgestaltung des Eastern-Daze-Festivals in Gent. Im historischen Gebäudekomplex des Kulturzentrums Vooruit kommt es am Mittwoch und Samstag zu co-kuratierten Programmpunkten. Am Mittwoch, 20. November, geben Maika Garnica & Aiko Devriendt ein gemeinsames Konzert. Zentral in Garnicas Werk ist die Verbindung zwischen Umgebung, Zuhörer und Künstler.
Sie greift dabei auf Skulpturen, alltägliche Gebrauchsgegenstände und Soundinstallationen zurück. Dabei fallen vor allem ihre selbstgebauten Instrumente ins Auge und ins Ohr.
Devriendt ist ein musikalischer Entdeckungsreisender, der als Multiinstrumentalist, Komponist und Produzent von Theater, Film und Installationen tätig ist. Neben dem Konzert wird der Film „Chronopolis“ gezeigt, mit einem Soundtrack von Luc Ferrari. Beginn der Veranstaltung ist 20 Uhr.
Musikalische Geschichten, bei denen subtile mikrotonale Beats und gedämpfte Texturen den Kern bilden.
Am Samstag (23. November) spielt die schwedisch-finnische Künstlerin Marja Ahti bereits im Nachmittag ein Konzert. Ahti arbeitet mit Field Recordings, akustischen Klangfragmenten, Synthesizern und elektronischen Feedbackloops. Auf diese Weise erzählt sie musikalische Geschichten, bei denen subtile mikrotonale Beats und gedämpfte Texturen den Kern bilden. Während das Tagesprogramm von 15 bis 18 Uhr noch Konzerte von Sote presents „Parallel Persia“ ft. Arash Bolouri, Pouya Damadi & Arash Akbar sowie Laura Cannell beinhaltet, startet das Abendprogramm um 19.30 Uhr mit dem Fokus auf Sahel Sounds und gallischen Drones durch Mdou Moctar, Brìghde Chaimbeul, Tallawit Timbouctou sowie der Afterparty mit den DJ´s Rojin Sharafi und Kavir. Ein guter Anlass, Gent einen Besuch abzustatten. (red)

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