Australien-Rallye wird stark verkürzt

<p>Verheerende Brände machen den WM-Organisatoren einen Strich durch die Rechnung.</p>
Verheerende Brände machen den WM-Organisatoren einen Strich durch die Rechnung. | Foto: belga

Verheerenden Buschbrände in der betreffenden Region von New South Wales zwingen die Veranstalter der Rallye Australien, kurzfristig den Streckenverlauf des letzten Weltmeisterschafts-Laufs 2019 aus Sicherheitsgründen stark zu verkürzen.

Hyundai wäre in der Hersteller-WM nicht mehr von Toyota einzuholen.

Es bleiben, so der aktuelle Stand am Montag, nur noch vier verschiedene kurze Wertungsprüfungen (WP) zwischen 2,40 und 8,68 km zu absolvieren. Sie werden von Donnerstag bis Sonntag, mit Start und Ziel in Coffs Harbour an der australischen Ostküste, jeweils mehrmals gefahren. Die Gesamtlänge der vorerst terminierten 21 Wertungsprüfungen beläuft sich auf 94,37 statt 324,53 Kilometer.

Möglicherweise müssen die Organisatoren angesichts der weiterhin dramatischen Lage bis dahin aber noch drastischere Maßnahmen, sprich gar eine Absage des Wettbewerbs, ergreifen. Wenn nicht, würden noch 29 Prozent des ursprünglichen Parcours zurückgelegt. Laut dem Regelwerk des Automobilsportweltverbandes FIA könnte deswegen lediglich ein Drittel der Punkte verteilt werden. Damit wäre Hyundai in der Hersteller-Weltmeisterschaft nicht mehr von Toyota einzuholen. In der Fahrer-WM ist der Titel bereits seit der Spanien-Rallye an den Esten Ott Tänak (Toyota) vergeben. Im Kampf um den Vize-WM-Titel verteidigt der Ostbelgier Thierry Neuville (227 Punkte) im Hyundai seine zweite Position gegen den Franzosen Sébastien Ogier (217) im Citroën. (hs)

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