Von der Leyen habe Premier Boris Johnson in einem Brief darum gebeten, so schnell wie möglich einen oder mehrere Namen vorzuschlagen, sagte ihre Sprecherin Dana Spinant am Mittwoch in Brüssel. Sie habe Johnson zudem ermutigt, eine Frau zu nominieren. Ziel sei noch immer eine geschlechterausgewogene Kommission.
Die Nominierung eines britischen EU-Kommissars ist nötig, weil der EU-Austritt Großbritanniens verschoben wurde. Eigentlich hatte Großbritannien die Staatengemeinschaft spätestens am 31. Oktober verlassen sollen, neuer Stichtag ist der 31. Januar. Denkbar wäre, dass der derzeitige britische EU-Kommissar Julian King erneut nominiert wird.
Von der Leyen hält laut Spinant weiterhin daran fest, zum 1. Dezember zu beginnen. Ursprünglich hatte sie die Nachfolge des scheidenden EU-Kommissionschefs Jean-Claude Juncker bereits am 1. November antreten sollen. (dpa)

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