Nach Schätzungen der BNB stiegen die belgischen Ausgaben in der Branche im vergangenen Jahr um 27 Prozent im Vergleich zum Jahr 2008. „Der Anstieg ist weitgehend auf Bevölkerungswachstum und Inflation zurückzuführen“, erklärt ein Sprecher der BNB.
Die BNB berücksichtigte die Dienste von Sexarbeitern in Bordellen, Clubs, Massagesalons usw., aber auch auf der Straße, sowie die gegen Zahlung angebotenen Escortdienste. Virtueller bezahlter Sex, insbesondere über Webcams, wurde nicht in die Berechnung einbezogen.
Wie andere Berufe werden auch Sexarbeiter in die Berechnung des Bruttoinlandsprodukts einbezogen, so die Zeitung „De Tijd“ am Samstag. Seit 2014 fordert die Europäische Union die Staaten auf, Prostitution in ihre Berechnungen des Bruttoinlandsprodukts einzubeziehen. Schon seit den 90er Jahren empfehlen die Vereinten Nationen den Staaten sogar, bestimmte illegale Aktivitäten wie den Drogenhandel bei der Berechnung zu berücksichtigen. (belga)

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