„Konstruktive Brexit-Gespräche“ - Zollgrenze in der Irischen See?

<p>Der frühere Nordirland-Minister Owen Paterson bezeichnete eine solche Lösung als „absurd“.</p>
Der frühere Nordirland-Minister Owen Paterson bezeichnete eine solche Lösung als „absurd“. | Foto: dpa

Ein solcher Vorschlag war schon einmal in London auf heftigen Widerstand gestoßen. Auch dieses Mal löste die Idee teils starke Kritik aus. So bezeichnete der frühere Nordirland-Minister Owen Paterson eine solche Lösung in der „Sun“ als „absurd“.

Im Rennen gegen die Zeit wurden die Verhandlungen am Mittwochvormittag fortgesetzt. Bei den Gesprächen in der Nacht zuvor seien Fortschritte erzielt worden, sagte ein britischer Regierungsvertreter. Er nannte die Verhandlungen konstruktiv.

Unter großem Zeitdruck suchen London und Brüssel einen Kompromiss, damit Großbritannien in zwei Wochen mit einem Abkommen aus der Europäischen Union austreten kann. Bis Mittwochnachmittag soll ein Vertragsentwurf stehen. Er soll dann beim Gipfel der EU-Staats- und Regierungschefs am Donnerstag und Freitag gebilligt werden.

Für Mittwochnachmittag ist in London eine Kabinettssitzung angesetzt. Am Samstag könnte es dann zum großen Showdown im Parlament kommen, bei dem Johnson seinen Brexit-Deal vorlegt. Er hat dort allerdings keine Mehrheit und ist auf jede Stimme abgewiesen. Am Dienstagabend verhandelte Johnson eineinhalb Stunden lang mit der Chefin der nordirischen Protestantenpartei DUP, Arlene Foster. (dpa)

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