Der monatliche Mindestlohn könnte um 58 Euro steigen

<p>Der monatliche Mindestlohn könnte um 58 Euro steigen</p>
Illustrationsfoto: belga

Nach Angaben der beiden Wirtschaftsblätter könnte der Mindestlohn im November um 1,1 Prozent und im April 2020 um weitere 2,4 Prozent angehoben werden. Eine Maßnahme, von der rund 136.000 Arbeitnehmer profitieren könnten. Da der Mindestlohn für Arbeitnehmer über 20 Jahre derzeit 1.655 Euro brutto pro Monat beträgt, würde die Erhöhung um 3,5 Prozent zu einem monatlichen Bruttolohnzuschlag von 58 Euro führen.

Sollte die Steigerung von 1,1 Prozent aufgrund einer zu Beginn des Jahres unterzeichneten Lohnvereinbarung durchgesetzt werden, sind die Arbeitgeber nur dazu bereit, die zweite Erhöhung von 2,4 Prozent zu akzeptieren, wenn es einen Ausgleich gibt. Eine Möglichkeit wäre es, die Abgaben auf Löhne, die unter 1.900 Euro liegen, zu senken. Diese Senkung der Sozialversicherungsbeiträge sollte daher von der kommenden Föderalregierung umgesetzt werden. Die Gewerkschaften sind bereit, die Senkung der Abgaben anzunehmen, aber nur unter der Bedingung, dass sie vorübergehend ist.

Die ganze Thematik wird in der kommenden Woche von der Zehnergruppe intensiv behandelt. (belga)

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