Phasenweise hatte die AS Eupen eine ordentliche Leistung gezeigt, kann sich dafür aber nichts kaufen. Vor dem gegnerischen Tor war Eupen oft viel zu einfallslos. Welche Auswirkungen die sechste Niederlage der AS Eupen auf die Tabelle hat, lässt sich erst nach den Spielen von Waasland-Beveren und Cercle Brügge sagen (beide 20 Uhr). Am kommenden Wochenende ist die AS Eupen aufgrund der Länderspielpause ohne Einsatz. Am 19. Oktober sind die Ostbelgier beim KV Oostende zu Gast.
AS Eupen 0:2 KV Mechelen
Bei der AS Eupen nahm Cheftrainer Benat San José im Vergleich zum 2:1-Sieg bei Cercle Brügge zwei Änderungen vor: Siebe Blondelle und Yuta Toyokawa mussten auf die Bank. Für sie spielten Silas Gnaka und Jon Bautista. Kapitän der AS Eupen war Danijel Milicevic.
Gegen den Pokalsieger zeigte die AS Eupen eine ordentliche erste Halbzeit. In der siebten Minute landete ein Schuss von Gnaka im Außennetz. Gegen die von über 700 Fans begleiteten Gäste setzte die AS Eupen im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit immer wieder Nadelstiche. So auch in der 24. Minute, als ein Gästeverteidiger eine Hereingabe von Beck im letzten Moment klären konnte.

Sowohl kämpferisch als auch fußballerisch konnte sich die Leistung der Ostbelgier sehen lassen - klare Chancen blieben allerdings auf beiden Seiten aus. Der KV Mechelen machte zweimal durch Schüsse von Storm auf sich aufmerksam. Hektisch wurde das Spiel gegen Ende der ersten Halbzeit: Den Anfang machte die Rote Karte gegen Gästespieler Swinkels.
Swinkels flog nach „Kung-Fu-Tritt“ gegen Milicevic vom Platz.
Nach einem „Kung-Fu-Tritt“ gegen Danijel Milicevic flog er vollkommen zurecht vom Platz. Eupen spielte in Überzahl, kassierte aber nur Sekunden später das 0:1. Nach einem Freistoß landete der Ball bei Vanlerberghe, dessen Schuss von Bolingi entscheidend abgefälscht wurde. De Wolf war machtlos.
Drei Minuten nach dem Seitenwechsel fehlten dem KV Mechelen nur Zentimeter zum 0:2. Erst knallte ein Schuss von Storm an den Pfosten, ehe der Nachschuss von Tainmont an die Latte flog. Glück für die AS Eupen. Im weiteren Verlauf der zweiten Halbzeit setzte der KV Mechelen vor allem auf Konter, während Eupen das Spiel machen musste. Und das schaffte die AS auch relativ gut - allerdings nur bis zum Strafraum. Der letzte, entscheidende Pass sollte den Schwarz-Weißen nie gelingen. Im gegnerischen Strafraum war die AS ideen- und einfallslos. Vor allem die Flanken von Beck fanden selten ihr Ziel.

Besser machte es der KV Mechelen - seit der 44. Minute in Unterzahl. In der 74. Minute erzielte Togui das 0:2. Auch, weil gleich mehrere Spieler der AS Eupen mehr Zuschauer als Gegenspieler waren. Sollte Eupen es schon wieder nicht schaffen, gegen einen Gegner in Unterzahl zu punkten? Bis zum Schlusspfiff gelang den Ostbelgiern kein Treffer mehr, es blieb beim 0:2.
Namen & Fakten
AS Eupen: De Wolf - Beck (84. Schouterden), Koch, Verdon, Gnaka (77. Embalo) - Penaranda, Cools, Ebrahimi (59. Toyokawa), Milicevic - Bautista, Bolingi
Tore: 0:1 Vanlerberghe (45.), 0:2 Togui (74.)

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