Heimpleite für die Roller Bulls Ostbelgien

<p>Heimpleite für die Roller Bulls Ostbelgien</p>
Foto: Gerd Hennen

Nach der Auswärtsniederlage in Hamburg stand für die Roller Bulls Ostbelgien am Donnerstag das erste Heimspiel im SFZ St.Vith auf der Agenda. Gegner war der letztjährige Aufsteiger Baskets 96 Rahden, der seine Vereinsstruktur professionalisiert hat und sich nach einer personellen Aufstockung nun im Oberhaus des deutschen Rollstuhlbasketballs etablieren möchte.

Die Bulls begannen die Partie äußerst konzentriert, wenngleich Rahdens Mustafa Korkmaz mit schier unglaublichen Treffern bis zum Viertelende einen 15:9-Vorsprung für die Gäste realisierte. Rahden änderte im zweiten Viertel sofort die Taktik und setzte auf aggressives und hohes Pressing um, was die Bulls sichtlich Probleme bereitete. Bis zur Pause zogen die Gäste mit 13 Punkten Vorsprung (33:20) davon. Wer aber glaubte, die Roller Bulls ergäben sich ihrem Schicksal, sah sich getäuscht. Mit vereinten Kräften und der Treffsicherheit von David Offermann und Robby Hulsmans gelang es den Bulls, zwischenzeitlich auf vier Punkte heranzukommen, 39:43.

Doch leider schwanden bei den Bulls die Kräfte, so dass Korkmaz & Co. mit einem fulminanten Schlussspurt und einer 50:39-Führung die Weichen wieder auf Auswärtssieg stellten. Im Schlussviertel waren die Bulls dann völlig von der Rolle und schafften am Ende nur drei Punkte. Diese Trefferquote war für eine Überraschung gegen Rahden einfach zu wenig. Am Ende siegten die Gäste in der Deutlichkeit vielleicht etwas zu hoch mit 70:42. Die zweite Niederlage im zweiten Spiel zeigte den Bulls aus Ostbelgien den weiten Weg in Richtung Klassenerhalt auf. Für Jo Bongaerts gibt es demnach eine Menge zu tun, damit die ersten Punkte eingefahren werden können. (gh)

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