Der Künstler, der erstmals im Rahmen von OstbelgienFestival auftritt, hat hierfür Kompositionen von Franz Schubert und Sergej Prokofiev ausgewählt. Dabei ist besonders eine durch den Solisten vorgenommene Bearbeitung eines großen Orchesterwerkes zu erwähnen: Er hat die „Klassische Sinfonie“ von Prokofiev auf das Klavier übertragen.
Florian Noack ist im Jahr 1990 als Sohn einer Musikerfamilie geboren und begann schon im Alter von vier Jahren mit dem Klavierspiel. Mit zwölf Jahren wurde er schon in das Programm „Herausragende junge Talente“ der „Chapelle Musicale Reine Elisabeth“ aufgenommen, studierte dort sowie bei Meisterkursen gleich mit renommierten Lehrmeistern. Im Alter von 15 Jahren konnte er schon auf Erste Preise bei insgesamt acht Musikwettbewerben verweisen, was ihm Konzertreisen durch ganz Europa, aber auch bis nach China und in die USA ermöglichte. Im Alter von 16 Jahren begann er ein Studium an der Musikhochschule Köln bei dem russischen Komponisten und Pianisten Vassily Lobanov.
Auch weiterhin schnitt er bei Festivals und Wettbewerben erfolgreich ab. Unter anderem erhielt er 2015 den Preis „Echo Klassik“ als Entdeckung des Jahres und 2018 wurde er von der belgischen Musikpresse als „Junger Künstler des Jahres“ ausgezeichnet.
Florian Noack gilt als enthusiastischer Liebhaber der selten gespielten romantischen und postromantischen Klavierliteratur. Er hat auch zahlreiche Transkriptionen von Werken der Komponisten Tschaikowsky, Rachmaninov, Rimsky-Korsakov und Prokofiev verfasst.
Das Rezital im Alten Schlachthof beginnt am Samstag um 20 Uhr. Die Eintrittspreise an der Abendkasse liegen für Erwachsene ohne Reduzierung bei 22 Euro.

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