Scheut Richterin die Pressefreiheit?

Ich erhielt heute eine Kopie eines Schreibens, das die Porsche-Anwälte an das Lütticher Unternehmensgericht geschickt haben.

Neben einem belanglosen Begleitbrief enthält das Schreiben lediglich den GE-Onlineartikel von Petra Förster „Emotionen, Mathematik und das Recht im Prozess Schmitz vs. Porsche“ vom 10.9.2019 (am 12.9. aktualisiert) in voller Länge, in der Originalsprache und als französische Übersetzung, ohne irgendeine Begründung oder Kommentar hinzuzufügen.

Es ist offenkundig, dass die Porsche-Anwälte also davon ausgehen, dass die Richterin, deren Urteil am 8. Oktober erwartet wird, kein Freund der freien Presse sei und mir besagte Berichterstattung wohl zum Nachteil gereichen werde.

Dieser offenkundige Argwohn von Teilen der Justiz gegenüber der Pressefreiheit macht letztere umso unverzichtbarer.

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