Ecolo Ostbelgien hat sich zur diesjährigen Woche der Mobilität, die vom 16.-22. September stattfand, für ein respektvolles Miteinander auf und abseits der Straße eingesetzt.
In der DG gab es im vergangenen Jahr 181 Verkehrsunfälle, davon endeten neun tödlich, 26 mit Schwerverletzen und die restlichen 146 mit Leichtverletzten.
Laut Verkehrssicherheitsinstitut Vias sanken die Zahlen der Verkehrstoten in Belgien über vier Jahre stetig. Anfang 2019 gab es jedoch erneut ein Hoch in den Unfallzahlen. Von Januar bis März verstarben in ganz Belgien 121 Menschen in Folge von Verkehrsunfällen. Besonders erschreckend ist die Entwicklung der Unfälle mit Radfahrern. Diese sind um 20 % angestiegen.
Wenn auch noch nicht klar ist, ob sich dieser Negativtrend weiter fortsetzen wird, möchte Ecolo durch verschiedene Kampagnen darauf aufmerksam machen, dass jeder Verkehrsteilnehmer seinen Beitrag zur Sicherheit aller leisten kann und muss. Neben sicheren Fuß- und Radwegen ist das besonders für die schwächeren Teilnehmer wichtig und in manchen Fällen sogar überlebensnotwendig.
Ein Beispiel hierzu ist das Gesetz, das besagt, dass innerorts ein Sicherheitsabstand von einem Meter zum Radfahrer eingehalten werden muss. In verschiedenen Gemeinden wurden in der Woche der Mobilität Fahrradtouren organisiert. Durch das Anbringen von 1 Meter langen Schwimmnudeln an den Fahrrädern haben Ecolo-Vertreter ein ganz reales Bild von dieser Vorgabe vermittelt. Es wurden ebenfalls reflektierende Aufkleber verteilt, die Radfahrer an ihren Rädern oder Fahrradtaschen befestigen können. Diese liegen im Ecolo Büro zu Ihrer Verfügung.
In den Sozialen Medien informierte Ecolo über einige Regeln der Straßenverkehrsordnung, um alle Verkehrsteilnehmer an ihre Rechte und Pflichten zu erinnern. (red)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren