Im Gegensatz zur föderalen Bahnpolizei hat die lokale Polizei keinen direkten Zugriff auf die Aufnahmen der Überwachungskameras der Eisenbahngesellschaft. Im vergangenen Jahr forderten sie diese Bilder daher 4.200 Mal an. Zum Vergleich: Im Jahr 2017 taten sie dies 3.440 Mal.
Um die Bilder live verfolgen zu können, muss sich die lokale Polizei derzeit in das Revier der Bahnpolizei in Brüssel begeben und zudem die ausdrückliche Zustimmung eines Ermittlungsrichters oder eines Staatsanwalts einholen, was mehr als umständlich ist.
Die SNCB weist ihrerseits darauf hin, dass die Bilder in ihren Kontrollräumen überwacht werden. „Verdachtsfälle werden umgehend an die lokale Polizei gemeldet. Darüber hinaus werden dringende Anfragen innerhalb von 24 Stunden bearbeitet“, sagt SNCB-Sprecher Dimitri Temmerman. (belga)

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