Stiftung gegen Krebs fordert weitreichende Anti-Tabak-Maßnahmen

<p>Stiftung gegen Krebs fordert weitreichende Anti-Tabak-Maßnahmen</p>

Der Studie zufolge rauchen in Belgien mehr Frauen als Männer. Ein Großteil von ihnen ist in der Altersgruppe der 45- bis 64-Jährigen anzutreffen und stammt aus der unteren Mittelschicht.

Aus der Studie geht außerdem hervor, dass die Tabakpräventionsmaßnahmen von Gesundheitsministerin Maggie De Block die Zustimmung großer Teile der Bevölkerung genießen. Demnach heißen 90 Prozent der Befragten das neue Gesetz gut, welches Autofahrern das Rauchen in Anwesenheit von Kindern verbietet. 79 Prozent ist zudem dafür, das Mindestalter für den Verkauf von Tabakprodukten auf 18 Jahre anzuheben. Ein entsprechendes Gesetz tritt am 1. November in Kraft.

69 Prozent würden sogar noch weiter gehen: Sie fordern ein totales Verbot von Tabakwerbung. 62 Prozent der Befragten sind der Ansicht, dass Tabakprodukte nicht sichtbar im Geschäft präsentiert werden sollten, während sich 57 Prozent der Belgier dafür aussprechen, dass der Preis für losen Tabak auf das Preisniveau von Zigaretten angehoben wird. 56 Prozent der Befragten fänden es zudem gut, wenn Zigaretten teurer werden würden. Nicht besonders überraschend: besonders Nichtraucher stehen weiterreichenden Maßnahmen positiv gegenüber.

Im Rahmen der Studie wurden im März 3.100 Belgier ab 15 Jahren online befragt. (belga)

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