Brügge erkämpft sich in Linz einen 1:0-Erfolg

Konnte für Brügge vom Punkt aus einnetzen: Mittelfeldmotor Hans Vanaken (Bildmitte).
Konnte für Brügge vom Punkt aus einnetzen: Mittelfeldmotor Hans Vanaken (Bildmitte). | Foto: belga

Brügge Coach Philippe Clement (45) hatte beim österreichischen Vizemeister eine Top-Elf um die beiden Nationalspieler Hans Vanaken und Simon Mignolet aufgeboten – das war auch bitter notwendig. Denn die Gastgeber zeigten vor rund 14.000 Zuschauern auf der Gugl zu Linz keine Scheu und drückten ordentlich aufs Gaspedal. Vor allem in den ersten Minuten sorgten die Linzer für mächtige Furore im Sechzehner von Brügge.

In der achten Spielminute konnte sich „Blauw en zwart“ erstmals ein wenig Luft verschaffen und hatte prompt auch noch das Glück auf seiner Seite: Schiedsrichter Szymon Marciniak zeigte auf den Punkt, nachdem Brügges Angreifer Openda durch Trauner im Strafraum zu Fall gekommen war. Eine durchaus fragwürdige Elfmeterentscheidung, und das obwohl der Video Assistent Referee (VAR) im Einsatz war. Die Technik feierte in Österreich übrigens Premiere, denn bis dato wurde der VAR dort noch nie eingesetzt. Vanaken konnte das „Geschenk“ schlussendlich sicher verwandeln und damit den einzigen Treffer des Tages erzielen.

Linz Cheftrainer Valérien Ismaël hatte im Vorfeld der Partie ein „intensives Spiel auf des Messers Schneide“ prophezeit – und das war es auch. Ab der 10. Minuten ging es hin und her. Beide Seiten hatten ihre Chancen, die am Ende aber niemand in etwas Zählbares ummünzen konnte.

Das Play-off-Rückspiel findet am kommenden Mittwoch, 28. August im 22.000 Zuschauer fassenden Jan-Breydel-Stadion statt. Anpfiff in Brügge ist um 21 Uhr. (calü)

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