In Hasselt „einfach amüsieren“: Ostbelgier fiebern Pukkelpop entgegen

<p>Am Donnerstag startet die 34. Auflage des Pukkelpop-Festivals.</p>
Am Donnerstag startet die 34. Auflage des Pukkelpop-Festivals. | Foto: belga

Mit von der Partie ist der Eupener Manuel Robinet, und das nicht zum ersten Mal. „Ich fahre bereits zum dritten Mal zum Pukkelpop“, berichtet der 25-Jährige auf Nachfrage dem GrenzEcho. Auf eigene Faust stürzt sich der Eupener aber nicht ins Abenteuer - im Schlepptau hat er seine Kumpels Justin Emontspool, Till Reul und Lino Egyptien. „Wir sind seit über zehn Jahren gute Freunde und haben bereits mehrere Festivals besucht.“ Aus Sicht von Manuel Robinet konnte am Ende des Tages aber kein Event so überzeugen wie Pukkelpop. „Es bleibt mein Lieblingsfestival“, meint er. Und das hat mehrere Gründe: „Vor allem die bunte Vielfalt auf den Bühnen mit verschiedenen Musikgenres hat es mir angetan.“ Der Eupener hat aber auch lobende Worte für die „gute“ Organisation des Musikevents übrig und führt unter anderem die „verhältnismäßig kurzen Wartezeiten, vielen Trinkstellen und Sanitäranlagen sowie den kostenfreien Zugtransport“ ins Feld.

Apropos Feld: Was wird denn eigentlich auf dem Campinggelände geschmaust, um nicht vom Fleisch zu fallen? „Der kulinarische Aspekt wird bei uns ziemlich klein geschrieben: Cornflakes, Hot Dogs und Aiki-Nudeln müssen zum Überleben reichen. Und natürlich das eine oder andere kühle Bier“, scherzt Manuel Robinet.

Neben dem Leben auf dem Camping, das er übrigens als „ein absolutes Highlight des Wochenendes“ betitelt, freut sich der Eupener (natürlich) auch auf die Musik. Auf keinen Fall entgehen lassen wird er sich die belgischen Rocker The Black Box Revelation und das britische Rock-Duo Royal Blood. „Aber auch einige elektronische Acts wie Paul Kalkbrenner oder Sigma sowie die Brassband Meute stehen auf meiner To-do-Liste.“

Bei der 34. Auflage des Pukkelpop-Festivals ist auch Patrick Spies aus Möderscheid am Start. Beim 23-Jährigen sind aller guten Dinge drei. Denn genau wie Manuel Robinet ist der Eifeler zum dritten Mal mit dabei. Im Gepäck hat er dieses Jahr seine Freunde Markus Schröder, Ben Vanaschen und Jan Heck. „Im Grunde geht es uns darum, ein cooles Wochenende miteinander zu verbringen“, sagt er. Die über 200 Künstler, die auf den sieben Bühnen auftreten werden, spielen dabei eine eher untergeordnete Rolle. „Wie in den beiden vergangenen Jahren haben wir auch in diesem Jahr die Tickets gekauft, ohne genau zu wissen, welche Bands bzw. DJs uns überhaupt erwarten. Meist entscheiden wir beim ersten Bierchen auf dem Camping, welche Auftritte wir uns anschauen“, erklärt er mit einem Augenzwinkern.

Und warum ausgerechnet Pukkelpop? „In meinen Augen ist das Festival deshalb so empfehlenswert, da es sehr gut organisiert und für jeden Musikgeschmack etwas dabei ist. Außerdem läuft alles extrem friedlich ab, jeder ist gut gelaunt und will sich einfach amüsieren“, meint Patrick Spies.

Pukkelpop findet von Donnerstag bis Sonntag statt. Kombitickets und Tageskarten für den Freitag sind hier erhältlich. Kostenpunkt: 205 bzw. 100 Euro.

Programm: The National und Post Malone geben sich die Ehre

Den etlichen Besuchern muss beim Pukkelpop einiges geboten werden – und dem werden die Veranstalter aus musikalischer Sicht mehr als gerecht: Über 250 Bands aus den verschiedensten Genres umfasst das komplette Line-Up der 34. Auflage des Festivals.

Headliner des Open Airs sind dieses Jahr The National, Post Malone, Prophets of Rage, Royal Blood, Tame Impala und Twenty One Pilots. Des Weiteren werden unter anderem noch A Day To Remember, Billie Eilish, Eels, Franz Ferdinand, Gossip, James Blake, Martin Solveig, Paul Kalkbrenner, Pennywise, Sam Paganini, Sigma, The Streets, The Black Madonna, White Lies, A Local Hero, Airbourne, Black Box Revelation, Mura Masa, Stephan Bodzin, Stormzy, Agoria, Alison Wonderland, Altin Gün, Atis, Avalon Emerson, Barny Fletcher, De Jeugd Van Tegenwoordig und Bullet for my Valentine auftreten.

Um die Lieblingsbands bei so einem Aufgebot und einem großen Gelände mit sieben Stages nicht zu verpassen, sollte sich die detaillierte „Running Order“ der Gruppen zu Gemüte geführt werden.

Wer sich schon einmal in Stimmung bringen will, kann sich das rund dreiminütige Aftermovie der letztjährigen Ausgabe angucken.

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