Die Kunst von Eric Legrain beginnt dort, wo das Alltägliche aufhört, selbstverständlich zu sein. Mit ruhigem Blick und feinem Gespür für Struktur, Licht und Atmosphäre verwandelt der belgische Künstler scheinbar unbedeutende Orte in stille Bildwelten von großer Tiefe.
Sechs Künstler, die außer einem gemeinsamen Atelier nichts eint, stellen ab dem 29. November ihre Werke im Rahmen der Ausstellung „Farbe und Materie“ im „Alten Schlachthof“ aus. Die Ausstellung lädt ein zu einem spannenden Dialog über die Vielfalt ostbelgischer Kunst.
Das neue Buch der Karikaturistin Annette Müllender heißt „NETTE(s) bunte WELT. Leider ist die Welt da draußen ja nicht immer so nett, mit Humor gelingt es aber, ein wenig gesunde Distanz halten.
Die Diskussion um die Zukunft der N62 hat am Mittwoch das wallonische Parlament beschäftigt. Auslöser war erneute Kritik der SP, die der Wallonie Untätigkeit vorwarf. Regionalminister François Desquesnes nutzte die Gelegenheit, um den gemeinsamen Kurs von Wallonie und DG zu präzisieren: weg von Großprojekten, hin zu schnellen, pragmatischen Verbesserungen entlang der Strecke.
Belgische Haushalte verfügen im EU-Vergleich über sehr viel Platz. Im Schnitt stehen pro Person 2,1 Zimmer zur Verfügung – ein Wert, der innerhalb der Europäischen Union nur von Malta übertroffen wird. Das geht aus neusten Eurostat-Zahlen hervor.
Die Unternehmerverbände Comeos und Unizo reagieren mit scharfer Kritik auf die Ankündigung, dass die belgische Post (Bpost) künftig mehr Logistikdienstleistungen für den umstrittenen chinesischen Onlinehändler Temu übernehmen will. Die Kooperation sei eine „Ohrfeige für alle belgischen Händler, die sich an die Regeln halten“, heißt es. Beide Organisationen fordern von der zuständigen Föderalministerin Vanessa Matz (Les Engagés) ein sofortiges Einschreiten.
Patrick Lefevere, der frühere CEO und starke Mann des WorldTour-Teams Soudal Quick-Step, hat mehr als drei Wochen im Krankenhaus verbracht. Das gab der 70-Jährige am Donnerstag über seine sozialen Medien bekannt.
Nach dem Hochhausbrand in Hongkong wird das Ausmaß der Katastrophe immer deutlicher. Die Behörden wollen den Grund für das Feuer ermitteln – und haben erste Verdächtige im Visier.
Belgische Zivilgerichte unterschätzen häufig die Schwere von Gewalt gegen Frauen – mit zum Teil gravierenden Folgen für die betroffenen Frauen und ihre Kinder. Zu diesem Schluss kommt ein am Donnerstag veröffentlichter Bericht von Grevio, der Expertengruppe des Europarats zur Umsetzung der Istanbul-Konvention.
Belgische Sicherheitsexperten haben in den vergangenen Wochen fast 100 Schwachstellen in Webseiten und Online-Diensten der Föderalregierung offengelegt. Das geht aus aktuellen Zahlen des Zentrums für Cybersicherheit Belgien hervor.
Das Europäische Parlament hat am Mittwoch einen Bericht zum Schutz von Kindern in sozialen Netzwerken mit großer Mehrheit angenommen. In dem Text fordert das Parlament neue, strenge europaweite Regeln für Plattformen wie Facebook, Instagram, TikTok & Co.
Die Saarländische Galerie in Berlin zeigt in Kooperation mit dem Ministerium der Deutschsprachigen Gemeinschaft Arbeiten und Installationen des ostbelgischen Künstlers Didier Scheuren. Im Rahmen eines Arbeitsbesuches in Berlin hat DG-Kulturminister Gregor Freches (PFF) die Gelegenheit genutzt, am Donnerstag letzter Woche die Vernissage der Ausstellung mit dem Titel „… denn es geht weiter“ zu besuchen.
Das Brüsseler Festival Couleur Café hat am Donnerstag die ersten acht Künstlerinnen und Künstler enthüllt, die bei der 35. Ausgabe des Events auftreten werden. Mit dabei sind unter anderem das gefeierte britische Jazzquintett Ezra Collective sowie das kalifornische Soul- und R&B-Trio Thee Sacred Souls.
In Belgien sind im Jahr 2023 genau 59.069 Aufenthaltsgenehmigungen aus familiären Gründen erteilt worden. Das geht aus neuen Zahlen des föderalen Migrationszentrums Myria hervor, die am Donnerstag veröffentlicht wurden. In mehr als zwei Dritteln der Fälle – konkret 40.382 – handelte es sich um Menschen, die über das Verfahren der Familienzusammenführung nach Belgien kamen.
Das von anhaltender Drogenkriminalität belastete Marbotin-Viertel in der Brüsseler Gemeinde Schaerbeek wird ab Januar 2026 offiziell zu einem regionalen Hotspot erklärt. Das kündigte Bürgermeisterin Audrey Henry (MR) am Donnerstag an. Die Entscheidung folgt nur wenige Wochen nach der tödlichen Schießerei vom 7. November, die die Lage vor Ort weiter verschärft hat.
In Belgien mussten im vergangenen Jahr Zehntausende Notrufende länger als drei Minuten warten, bevor jemand in einer Leitstelle abhob. Grund dafür sind strukturelle Personalmängel, wie die Zeitungen „De Standaard“ und „Het Laatste Nieuws“ unter Berufung auf neue Zahlen von Innenminister Bernard Quintin (MR) berichten. Die Daten wurden nach parlamentarischen Fragen des Kammerabgeordneten Matti Vandemaele (Groen) veröffentlicht.
Der Besuch von MR-Präsident Georges-Louis Bouchez im Lütticher Palais des Congrès hat am Mittwochabend trotz eines großen Polizeiaufgebots erneut zu heftigen Ausschreitungen geführt. Bouchez war für eine Konferenz zur Bildungsreform angereist – doch rund um den Veranstaltungsort eskalierte die Lage. Nach Angaben der Lütticher Polizei wurden acht Personen festgenommen, zudem erlitten zwei Beamte leichte Verletzungen.
Der KRC Genk will heute Abend (21 Uhr) in der eigenen Cegeka Arena den nächsten Schritt Richtung Top 8 der Europa League machen – und endlich den ersten Heimsieg in der laufenden Ligaphase einfahren. Gegner ist kein Unbekannter für Trainer Thorsten Fink: Der Deutsche stand zwischen 2009 und 2011 an der Seitenlinie des Gasts aus Basel.