Das Großprojekt Worriken 4.0 wird beibehalten – allerdings in einer abgespeckten Version. Das erklärte Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) am Donnerstagnachmittag bei einer Pressekonferenz. Demnach soll das Vorhaben so angepasst werden, dass der zuvor gesetzte finanzielle Rahmen von 50 Millionen Euro eingehalten werden kann.
„Wie Sie sehen, sehen Sie nichts“ – dieser Satz hätte am Freitagabend tatsächlich Realität werden können. Noch am Donnerstagmittag war völlig offen, ob die Partie zwischen der AS Eupen und Lommel am 14. Spieltag (20 Uhr) überhaupt irgendwo zu sehen sein würde. Der eskalierende Vertragspoker zwischen DAZN und der Pro League hatte die Challenger Pro League an den Rand eines TV-Blackouts manövriert.
In der Abgeordnetenkammer wurde am Donnerstag eine zum Teil hitzige Debatte über das Haushaltsabkommen der Regierung geführt, das Premier Bart De Wever am Vortag im Plenum präsentiert hatte. Die Diskussionen zogen sich in die Länge und dürften bis tief in die Nacht gedauert haben. Für diesen Freitagnachmittag ist die Vertrauensabstimmung vorgesehen.
Die Diskussion um die N62 sorgt für Spannungen zwischen den Regierungen der Deutschsprachigen Gemeinschaft und der Wallonischen Region. Nachdem der wallonische Infrastrukturminister François Desquesnes (Les Engagés) in dieser Woche im Parlament in Namur erklärt hatte, dass ein größeres Umgehungsprojekt nicht weiterverfolgt werde, widerspricht die DG-Regierung dieser Einschätzung. Mit den Aussagen von Desquesnes zeige sich die DG-Regierung „nicht einverstanden“, heißt es in einer Mitteilung aus dem Kabinett von Ministerpräsident Oliver Paasch. „An ihrer Forderung nach einer Lösung halten die DG-Minister stattdessen fest“, heißt es weiter darin.
Der Royal Antwerp FC hat einen neuen Cheftrainer gefunden: Der Niederländer Joseph Oosting wird künftig an der Seitenlinie von „The Great Old“ stehen. Der Klub bestätigte am Donnerstag über seine sozialen Medien, dass es eine mündliche Einigung mit dem 52-Jährigen gibt. Der Vertrag über zweieinhalb Jahre soll in den kommenden Tagen schriftlich fixiert werden.
Donald Trumps ursprüngliches Friedensdokument für die Ukraine wirkte zunächst wie eine hastig zusammengetackerte Wunschliste des Kreml. In Genf wurde es zwar entschlackt, aber der erste Entwurf zeigte, wie weit die US-Regierung bereit war, Kiew unter Druck zu setzen. Diese Startposition hallt nach. Umso bemerkenswerter ist, was dann folgte: ein Telefonat, das nie an die Öffentlichkeit gelangen sollte, aber nun wie ein heller Scheinwerfer in die Verhandlungsräume fällt.
Ab 2026 müssen die Einwohner von Verviers höhere Müllgebühren zahlen. Die Stadt führt ein neues Berechnungsmodell ein: Statt eines pauschalen Aufschlags pro Person kommt nun ein gestaffeltes System zum Einsatz, das die tatsächlichen Kosten besser abbilden soll.
Der St.Vither Stadtrat hat am Mittwoch eine Reihe von Steuersätzen erhöht. Die Zusatzsteuern auf das Einkommen (6 Prozent) und die Immobilien (1.700 Zuschlaghundertstel) bleiben allerdings unangetastet. Finanzschöffe Alexander Wansart (Gemeinsam) sprach von einem „notwendigen Schritt, damit die Stadt ihre Investitionsfähigkeit behält“.
Die neue Busway-Linie B2, die den Campus Sart-Tilman der Universität Lüttich mit dem Bahnhof Guillemins verbinden soll, bleibt deutlich hinter den Erwartungen zurück – sowohl bei den Fahrgästen als auch bei der Stadtverwaltung.
Beim jüngsten Kelmiser Gemeinderat am Mittwochabend stand der Umbau des Gemeindehauses auf der Tagesordnung. Konkret ging es um das Lastenheft für die Möbeleinkäufe der dritten Bauphase und um die Frage, welche Anschaffungen notwendig sind und welche nicht.
Das wichtigste Spiel des Wochenendes steigt am Samstag um 20:30 Uhr in St.Vith: In der 3. Provinzklasse treffen die Herren von St.Vith auf Lommersweiler: Ein echtes Derby, getragen von enger Bekanntschaft und fairem, sportlichem Verhältnis beider Teams. Besonders brisant: Lommersweiler ist bisher ungeschlagen, hat alle fünf Spiele gewonnen und steht mit 15 Punkten makellos an der Spitze.
Ab dem 1. Juli 2026 werden Arztbesuche teurer. Der Eigenanteil – also jene Kosten, die Patienten selbst für ihre Gesundheitsleistungen übernehmen müssen – wird erhöht. Dies hat die Föderalregierung im Rahmen ihres Haushaltsabkommens von Montag beschlossen.
Knapp zwei Wochen sind seit der Niederlage der Eynattener Damen gegen Uilenspiegel vergangen. In dieser Zeit dürfte die Mannschaft von Yannick Havenith ausreichend Gelegenheit gehabt haben, diesen Ausrutscher aufzuarbeiten. Der Blick richtet sich nun auf das Heimspiel an diesem Samstag (Anpfiff: 19 Uhr) gegen United Brüssel.
Aktuell läuft es bei den Herren des HC Eynatten-Raeren. Der schwierige Saisonstart scheint überwunden, der Kurs steht auf Sieg. Die vergangenen Partien sprechen eine deutliche Sprache: Von den neun Punkten, die der HCER derzeit auf dem Konto hat, stammen acht aus den letzten fünf Wochen.
Mit einem ambitionierten und deutlich breiter aufgestellten Team ist Belgien zum Weltcupstart nach Schweden gereist. Mit starken Ergebnissen der Frauen, einem stabilen Führungstrio und jungen Athleten, die im internen Wettbewerb nachrücken, ist der Blick optimistisch auf Östersund gerichtet. Thierry Langer ist trotz eines durchwachsenen Auftakts überzeugt, rechtzeitig bereit zu sein.
In der jüngsten Gemeinderatssitzung wollte Ratsmitglied Rudolf Schmitz (NBK) von der Mehrheit wissen, wie man sich sicherheitstechnisch auf den anstehenden Weihnachtsmarkt vorbereite.
Die Entscheidung fiel leise, aber sie dürfte den Arbeitsalltag vieler Betriebe verändern. Im Rahmen der Haushaltsgespräche hat die Föderalregierung beschlossen, einer europäischen Forderung zur Erfassung der Arbeitszeit zu entsprechen. Details bleiben offen, doch es wird bereits Kritik laut.
Mit großen Ambitionen gehen die Ostbelgier beim Saisonfinale der Rallye-Landesmeisterschaft (BRC) anlässlich der Spa Rally (29. und 30. November) an den Start, ist es für sie doch ein Auftritt in heimischer Umgebung.
Dem Bau einer gemeinsamen Halle für den Turnverein 1895 St.Vith und dem Kgl. Musikverein „Eifelklang“ auf einem Gelände zwischen der Tennishalle und der Jugendherberge steht so gut wie nichts mehr im Wege. Der Tennisclub tritt die betreffende Fläche ab und gleichzeitig verlängert die Stadt ihren Mietvertrag mit dem Tennisclub bis 2066.
Es ist wieder Jeudredi-Zeit: Ein letztes Mal für das Jahr 2025 lädt GE-Media am Donnerstag, 4. Dezember ab 17 Uhr, in den Innenhof des Medienhauses am Eupener Marktplatz ein.