Am Samstag wäre André Delvaux, der als Wegbereiter des modernen belgischen Kinos gilt, 100 Jahre alt geworden. Der am 21. März 1926 in Heverlee geborene Regisseur prägte die Filmgeschichte des Landes mit einer einzigartigen Identität, die poetische und geheimnisvolle Elemente tief in der kulturellen Realität Belgiens verwurzelte.
Eine aktuelle Analyse der Bank-Versicherungsgruppe Belfius zeigt, dass die gesetzliche Rente für die große Mehrheit der Belgier nicht ausreicht, um ihren Lebensstandard zu decken. Acht von zehn Ruheständlern geben monatlich mehr Geld aus, als sie an staatlicher Pension erhalten.
Die Volvo-Fabrik in Gent steht vor einem herben Rückschlag. Laut Gewerkschaftsangaben wird das Werk im nächsten Jahr voraussichtlich die Produktion von zwei seiner drei vollelektrischen Modelle verlieren. Die Fertigung soll in ein neues Werk in Osteuropa verlagert werden.
Bei ihren nächtlichen Luftangriffen setzen Russland und die Ukraine mittlerweile Hunderte Kampfdrohnen ein. Im Vergleich: In der Nacht hat die ukrainische Armee die Nase vorn.
Zehn Jahre. Und doch genügt ein Datum, um die Erinnerung mit voller Wucht zurückzuholen. Der 22. März 2016, der Tag, an dem sich eines der schlimmsten Ereignisse in der jüngeren Geschichte des Landes ereignete, hat sich tief in das kollektive Gedächtnis der Belgier eingebrannt. Damals rissen Explosionen am Flughafen Zaventem und in der Metrostation Maelbeek mehr als 30 Menschen in den Tod, Hunderte wurden verletzt, ein ganzes Land wurde in Schockstarre versetzt. An diesem Tag zerbrach die Gewissheit, dass der Terror stets anderswo zuschlägt – aber nicht hier, im Herzen Europas.
Es war der Aufreger des Sommers: Als sich alle Mannschaften schon auf die neue Saison im Regionalfußball einstimmten, räumte Zeco Bibuljica seinen Posten an der Eupener Judenstraße. Für einen Abend kehrt er als Emmelser Trainer nun zurück.
Tabellenneunter gegen Tabellenzehnter – im Duell zwischen Jette und Kelmis gibt es nicht wirklich einen Favoriten. Auch tabellarisch geht es nicht mehr um viel bei den beiden Vereinen, die nur ein Punkt trennt. Dennoch erwartet Jordan Remacle ein engagiertes Spiel seiner Mannschaft.
Miguel Ordonez ist eines der bekanntesten Gesichter im ostbelgischen Regionalfußball. Ob Raeren, Eynatten, AS und FC Eupen, Lontzen, Walhorn, St.Vith, Malmedy, Bütgenbach oder Weywertz – der 36-jährige Mittelfeldspieler hat überall einen positiven Eindruck hinterlassen. Kommende Saison zieht es ihn zurück nach Weywertz. Doch am Sonntag (19 Uhr) steht zunächst das Stadtderby zwischen dem FC und der AS-U23 auf dem Programm – zum zweiten und aller Voraussicht nach vorerst letzten Mal.
Die Schwierigkeiten vieler deutschsprachiger Prüflinge bei der theoretischen Führerscheinprüfung beschäftigen weiterhin die Politik in der Deutschsprachigen Gemeinschaft. Im zuständigen Parlamentsausschuss verwies die ProDG-Abgeordnete Kathy Elsen auf eine aus ihrer Sicht „besorgniserregend niedrige“ Erfolgsquote und sprach von wachsender Frustration unter jungen Menschen, von denen einige nach mehreren Versuchen sogar ganz aufgäben.
Mit dem Dokumentationsfilm „Grenzland in Flammen“, der die Geschehnisse der Ardennenoffensive thematisiert, haben die Autoren Manfred Klein und Robert Fuchs in den letzten Jahren für Aufsehen gesorgt. Nun präsentieren sie den Menschen der Region bislang ungesehenes Bildmaterial, das die Eifeldörfer aus einem luftigen Blickwinkel in der Nachkriegszeit zeigt. Vorstellungen sind in Büllingen und St.Vith geplant.
Die AS Eupen ist am Freitagabend nicht über ein 0:0 gegen den RFC Seraing hinausgekommen und droht, die Top Sechs erneut aus den Augen zu verlieren. Die Stimmen zum Spiel.
Kaum hat die AS Eupen die Play-offs wieder im Visier, droht sich das Saisonziel erneut zu entfernen. Dass die „Pandas“ am Freitagabend nicht über ein 0:0 gegen Mittelfeldteam Seraing hinauskamen, könnte sich der RFC Lüttich zunutze machen – und der AS einen vorentscheidenden Nackenschlag versetzen.
Die Föderalregierung knüpft eine mögliche Beteiligung Belgiens an der Sicherung der Straße von Hormus an klare Bedingungen. Das Kernkabinett einigte sich am Freitag darauf, dass ein Engagement erst dann infrage kommt, wenn ein nachhaltiger Waffenstillstand erreicht ist und eine Mission in einem klar definierten internationalen Rahmen erfolgt. Eine Entscheidung solle erst zu diesem Zeitpunkt und unter Berücksichtigung aller Faktoren getroffen werden, hieß es nach der Sitzung.
Superstar Tadej Pogacar will bei Mailand-Sanremo einen unerfüllten Traum verwirklichen. Verhindern kann das wohl nur Vorjahressieger Mathieu van der Poel.
Der neue Formel-1-Rennstall Audi muss bereits nach zwei Saisonrennen seinen Teamchef ersetzen. Jonathan Wheatley (58) wird die Ingolstädter „aus persönlichen Gründen“ verlassen, das bestätigte Audi am Freitag. Nach übereinstimmenden Medienberichten zieht es den Briten zu Aston Martin. Die freie Position bei Audi wird nun durch Mattia Binotto abgedeckt, der weiterhin auch Leiter des Formel-1-Projekts bleibt.
Manche Länder und Regionen der Welt haben es bereits umgesetzt, andere, diskutieren darüber: ein Social-Media-Verbot, das an eine Altersgrenze gekoppelt ist. Ein mögliches Verbot für unter 16-Jährige stößt bei Jugendlichen in der DG dabei mehrheitlich auf Ablehnung. Das geht aus einer aktuellen Umfrage von Jugendinfo Ostbelgien hervor, an der insgesamt 723 Personen – darunter 659 Schüler zwischen zehn und 19 Jahren – teilgenommen haben.
Die Vorbereitungen zum Neubau einer Feuerwehrkaserne in Burg-Reuland schreiten voran. Laut aktuellem Planungsstand könnte eine Fertigstellung Mitte 2028 ins Auge gefasst werden. Dafür müssten die Bagger zu Beginn des nächsten Jahres rollen.