Angesichts stark steigender Energiepreise im Zuge des Kriegs in Nahost steht die Föderalregierung unter wachsendem Druck, kurzfristige Entlastungsmaßnahmen für Haushalte und Unternehmen zu ergreifen. Konkrete Beschlüsse bleiben jedoch zunächst aus: Das Kernkabinett konnte sich am Freitag nicht auf Maßnahmen einigen und will die Entwicklung weiter beobachten sowie Vorschläge der EU-Kommission abwarten.
Die angespannte Lage im Nahen Osten wirft auch Fragen mit Blick auf die Fußball-Weltmeisterschaft auf – doch Belgiens Nationaltrainer Rudi Garcia sieht für sein Team derzeit keinen Handlungsspielraum.
Seit mehr als 20 Jahren schreiben Freddy Rinck aus Eupen und Dieter Gilles aus Aachen an der größten Online-Enzyklopädie der Welt mit. Als Wikipedianer der frühen Stunde haben sie die Entwicklung der Plattform hautnah miterlebt – von der „Goldgräberzeit“ mit unzähligen offenen Themen bis hin zu einer etablierten Wissensquelle mit Millionen Artikeln.
Die TV-Serie „Walker, Texas Ranger“ machte Chuck Norris berühmt. In Hollywood boxte sich der Karate-Weltmeister hoch. Nun ist Norris im Alter von 86 Jahren gestorben.
Bei einem Handballspiel in Eupen soll es Anfang Februar zu einer unschönen Szene gekommen sein: Im Duell mit der zweiten Mannschaft der KTSV soll ein Spieler der Union Beynoise den Hitlergruß in Richtung Publikum gezeigt haben.
Am Freitagvormittag erlebte Kelmis eine besonders berührende Schulaktion: Die Grundschule des César Franck Athenäums (CFA) verwandelte den Kirchplatz in ein Meer aus Musik, Farbe und Emotion. Unter dem Leitmotiv „Tambours pour la Paix – Trommeln für den Frieden“ setzten über hundert Kinder gemeinsam ein eindrucksvolles Zeichen für den Frieden in der Welt.
Die Sommerferien bleiben für viele Belgier ein fester Bestandteil des Jahres – doch 2026 könnte die Urlaubsplanung komplizierter werden als gewohnt. Der Krieg im Nahen Osten wirkt sich zunehmend auch auf den europäischen Tourismussektor aus und beeinflusst bereits jetzt die Entscheidungen vieler Reisender.
Der von den USA geführte Krieg im Iran hat auch Gespräche über ein Kriegsende in der Ukraine auf Pause gestellt. Doch Moskau deutet nun Möglichkeiten für eine Teilwaffenruhe im Energiesektor an.
Autofans können sich freuen: Der Brüsseler Autosalon, der als größtes Indoor-Publikumsevent des Landes gilt, wird 2027 wieder stattfinden. Das kündigte der Veranstalter Febiac am Freitag an.
Mit frischem Wind und Blick auf die Zukunft: Nationaltrainer Rudi Garcia hat am Freitagmittag im Basecamp der Roten Teufel in Tubize seinen 28-köpfigen Kader für die anstehenden Länderspiele in den USA bekanntgegeben – und dabei gleich drei neue Namen berücksichtigt.
Die Diskussion um die belgische Sterbehilfegesetzgebung erhält neuen Auftrieb: Der bekannte Palliativmediziner Wim Distelmans spricht sich dafür aus, die bestehenden Regeln deutlich zu erweitern – insbesondere für Patienten, die nicht mehr selbst entscheiden können.
Die flämische Partei Groen will entschlossen gegen sogenannte Deepnudes vorgehen. Apps, die mithilfe von Künstlicher Intelligenz täuschend echte Nacktaufnahmen erzeugen, sollen nach dem Willen der Kammerabgeordneten Meyrem Almaci künftig verboten werden.
Mit ungewöhnlich deutlichen Worten wendet sich die belgische Justiz direkt an die Bevölkerung: In einem offenen Brief schlägt sie erneut Alarm über Personalmangel, fehlende Mittel und strukturelle Probleme. „Eine erschöpfte Justiz bringt Ihre Rechte ins Wanken“, warnen die Magistraten.
Eine Serie von Schusswaffenvorfällen hat am Donnerstagabend die Brüsseler Gemeinde Anderlecht erschüttert. Insgesamt drei Vorfälle innerhalb weniger Stunden beschäftigen derzeit die Polizei. Ein Mann schwebt in Lebensgefahr.
Der Ausgleich zwischen Online- und Offlineleben gewinnt zunehmend an Bedeutung für das Wohlbefinden der Belgier. Zu diesem Schluss kommt das Nationale Glücksforschungsprojekt der Universität Gent (UGent) in Zusammenarbeit mit dem Versicherer NN, das erstmals die Rolle digitaler Gewohnheiten untersucht hat.
Royal im Kreuzfeuer: In einem Interview spricht Mette-Marit erstmals ausführlich über ihre Nähe zu dem Sexualstraftäter. Und sagt: „Ich fühle mich manipuliert.“ Was sie damals wusste - und was nicht.
Zehn Jahre nach den Brüsseler Terroranschlägen hat sich die Bedrohungslage verändert – verschwunden ist sie jedoch nicht. In einem exklusiven Interview erklärt Gert Vercauteren, seit 2020 Direktor des Koordinierungsorgans für die Bedrohungsanalyse (KOBA/OCAM), warum Terrorismus weiterhin eine Realität bleibt, weshalb die Radikalisierung heute vor allem im Internet stattfindet und welche neuen Formen von Extremismus Sicherheitsbehörden beschäftigen.
Das Rathaus-Parkhaus an der Mostardstraße in Aachen ist seit Januar 2025 wegen Sanierungsarbeiten geschlossen. Frühestens im Herbst 2026 soll es wieder öffnen. Die fehlenden 380 Stellplätze sorgen seither für Parkdruck in der Innenstadt und haben die Preisdiskussion rund ums Parken neu entfacht.
Wenn ich heute durch die Metrostation Maelbeek gehe, wirkt alles zunächst unspektakulär. Menschen eilen durch die Eingangshalle, passieren die Kontrollschranke, verschwinden in den Gängen zu den Bahnsteigen – begleitet von den naiv-minimalistischen Liniengesichtern des Künstlers Benoît van Innis, die eine leise Melancholie ausstrahlen. Die Züge fahren ein und aus, der Rhythmus des Alltags ist längst zurückgekehrt. Wer nicht genauer hinsieht, würde kaum vermuten, dass dieser Ort einmal zum Schauplatz eines der schwersten Anschläge in Belgien wurde.
Wer in den Neunzigern ein Piercing trug, wurde in eine Ecke gestellt. Heute ist Körperschmuck in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Diesen Wandel hat Kevin Derwahl von Anfang an miterlebt. Seit 20 Jahren betreibt der Eupener das Sweet Steel Bodypiercing in Aachen. In dieser Woche hat er sein Jubiläum gefeiert.