[Video] Nationaltrainer Garcia äußert sich zur Iran-Lage vor der WM

<p>Rudi Garcia bei der Pressekonferenz in Tubize</p>
Rudi Garcia bei der Pressekonferenz in Tubize | Foto: belga

Bei der Bekanntgabe seines Kaders am Freitag im Basecamp der Roten Teufel in Tubize machte der Franzose deutlich, dass der belgische Verband die Entwicklungen lediglich verfolgen kann. „Wir können als belgischer Fußballverband die Situation in Iran nur genau beobachten. Mehr können wir nicht tun“, sagte Garcia auf der Pressekonferenz.

Hintergrund ist die unsichere Teilnahme Irans an der kommenden Weltmeisterschaft. Seit den jüngsten militärischen Spannungen – unter anderem durch Luftangriffe der USA und Israels – steht die Durchführung der Spiele mit iranischer Beteiligung infrage. Dabei ist Iran aktuell als Gruppengegner der Roten Teufel gesetzt. Das Duell ist für den 21. Juni in Los Angeles vorgesehen.

Zuletzt hatte Irans Verbandspräsident Mehdi Taj erklärt, Gespräche mit dem Weltverband FIFA zu führen, um mögliche Spielverlegungen – etwa nach Mexiko – zu prüfen.

Konkrete Informationen liegen Garcia bislang nicht vor. „Wir wollen so schnell wie möglich wissen, wie und wo die Spiele stattfinden werden“, betonte er. Nach aktuellem Stand scheint die FIFA jedoch am ursprünglichen Spielplan festhalten zu wollen. „In diesem Fall treffen wir in Los Angeles auf den Iran oder eben ein anderes Team“, so Garcia.

Der Nationaltrainer wollte der Situation dennoch keine zu große Bedeutung beimessen. „Es gibt wichtigere Dinge im Leben und in der Welt“, erklärte er. „Wir haben nur wenige Informationen, aber das ist nicht entscheidend. Wir konzentrieren uns auf uns selbst, auf unser eigenes Spiel. Darauf haben wir Einfluss.“ (calü)

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