Am Dienstag, dem zweiten Tag der dreitägigen Protestwelle, die über Belgien hinwegrollt, wurde auch in der DG gegen die Pläne der Föderalregierung demonstriert. Anhänger der Gewerkschaften CSC und FGTB versammelten sich gemeinsam vor dem Ministerium.
Für die am vergangenen Wochenende wegen des Wintereinbruchs abgesagten Regionalfußballspiele gibt es neue Termine: Während die Provinzklassenteams Anfang Dezember unter Flutlicht auf dem Platz stehen, muss die Union Kelmis kurz vor Weihnachten nochmal ran. Das gab das Lütticher Provinzialkomitee am Dienstagnachmittag bekannt.
Der Bankenverband Febelfin erinnert daran, dass keine offizielle Institution unangekündigt an der Haustür erscheint oder telefonisch persönliche Daten abfragt. Hintergrund ist eine Serie von Betrugsfällen, bei denen sich Täter als Mitarbeiter vertrauenswürdiger Einrichtungen ausgeben. Ziel sei stets, Opfer unter Druck zu setzen und sie zu überstürzten Entscheidungen zu bewegen.
Die Zahl der Frauen, die körperliche, sexuelle oder psychische Gewalt erleben, steigt seit Jahren deutlich. Auch in Aachen beobachten die Fachstellen eine wachsende Nachfrage nach Unterstützung. Mitarbeiter von Beratungsstellen berichten übereinstimmend, dass immer mehr Betroffene um Hilfe bitten, wie die „Aachener Zeitung“ am Dienstag meldet.
In der Regierungskontrolle am Montag befasste sich das Parlament der DG mit der Frage, wie gut Bürger beim Thema PEB-Zertifizierung sprachlich und praktisch unterstützt werden.
Während Spa-Francorchamps die aktuelle Winterpause nutzt, um die Infrastruktur der Rennstrecke zu erneuern (Uhoda-Turm und Eingangstor Ster), bereitet es sich ebenfalls auf die neue Saison von März bis November vor.
In der regionalen Sporthandelslandschaft kommt es zu einem tiefgreifenden Wechsel. Der Roetgener Unternehmer Thomas Plum übernimmt zum 1. Dezember sämtliche Standorte des Aachener Familienbetriebs Intersport Drucks.
Ben Despineux hat bei den Para-Tischtennis-Europameisterschaften im schwedischen Helsingborg eine Medaille verpasst. Gemeinsam mit Laurens Devos schied der Eupener im Viertelfinale des Doppelwettbewerbs aus.
In ihrer Regierungserklärung hatte sich die wallonische Mehrheit vorgenommen, soziale Hürden wie Analphabetismus oder Sprachbarrieren beim Zugang zum Führerschein stärker zu berücksichtigen. Deshalb wurden spezielle Prüfungen für Menschen mit geistigen oder kognitiven Einschränkungen sowie angepasste Sitzungen für Kandidaten mit unzureichenden Sprachkenntnissen eingeführt. Das Pilotprojekt wurde nun einer ersten Zwischenbewertung unterzogen – mit positiven Ergebnissen. Das teilte Verkehrsminister François Desquesnes (Les Engagés) am Dienstag in der zuständigen Parlamentskommission mit.
Das in der Nuklearmedizin tätige Lütticher Unternehmen Trasis hat am Dienstag die Gründung einer neuen Gesellschaft in China bekannt gegeben. Die Tochterfirma namens Trasis Beijing entsteht in Zusammenarbeit mit dem chinesischen Unternehmen Beijing PET Technology, das seine Aktivitäten vollständig in die neue Struktur überführen wird.
Ein großer Teil der rund 700 belgischen Start-ups im Bereich künstliche Intelligenz (KI) schreibt zunehmend rote Zahlen. Das zeigt eine Studie des Föderalen Planbüros und der Universität Gent, die am Dienstag veröffentlicht wurde. Besonders betroffen sind jene Unternehmen, die durch Risikokapital finanziert werden.
Die Möglichkeit stand bereits seit einigen Wochen im Raum, nun ist die Bombe geplatzt: Streamingdienst DAZN hat den Vertrag mit der Pro League für die Übertragungsrechte des belgischen Profifußballs gekündigt. Wie es nun konkret weitergeht und wo beispielsweise am kommenden Wochenende die Spiele der 1. Division und der Challenger Pro League zu sehen sein werden, steht erst einmal in den Sternen.
Im fünften Spiel der Ligaphase der Champions League muss Real Madrid auf Thibaut Courtois verzichten: Der Nationaltorhüter ist an einem Magen-Darm-Infekt erkrankt und fällt für die Auswärtsaufgabe bei Olympiakos Piräus am Mittwochabend (21 Uhr) aus.
Der föderale Ombudsdienst fordert eine grundlegende Überarbeitung der belgischen Visa-Praxis. In einer am Dienstag veröffentlichten Empfehlung kritisiert er die Verpflichtung, dass jeder Antragsteller persönlich bei einer zuständigen diplomatischen Vertretung Belgiens erscheinen muss. Diese Vorgabe könne Menschen in schwierige Lagen bringen. Sie könne umständlich sein, hohe Kosten verursachen und in manchen Fällen sogar ein Sicherheitsrisiko darstellen.
Ein aktueller Bericht stellt unbequeme Fragen zu Geldströmen, die aus Europa in Firmen fließen, deren Technologien und Ausrüstung im Nahen Osten eine Rolle spielen. Was zunächst nach technischer Materie klingt, entwickelt sich zu einer Debatte über Verantwortung, Transparenz und die Grenzen globaler Finanzverflechtungen.
Tanz, Musik, Gesang und Poesie – das alles verbindet das partizipative Kunstprojekt „Blue Hour“, das in diesen Monaten Form annimmt. Unter der künstlerischen Leitung von Julie Hahn, Choreografin und Tänzerin der Baejjahn Dance Company aus Raeren, entsteht eine interdisziplinäre Performance, die Menschen aus der Region aktiv einbezieht – unabhängig von Alter, Herkunft oder künstlerischer Erfahrung.