Über 700 belgische KI-Start-ups, doch Rentabilität bleibt gering

<p>Belgien verfügt über eine dynamische KI-Szene – doch viele Start-ups kämpfen trotz Wachstum mit finanziellen Verlusten.</p>
Belgien verfügt über eine dynamische KI-Szene – doch viele Start-ups kämpfen trotz Wachstum mit finanziellen Verlusten. | Illustrationsbild: picture alliance/dpa

Die Untersuchung identifizierte mindestens 744 KI-Start-ups in Belgien – mit Daten aus den Jahren 2010 bis 2023. Die meisten von ihnen entwickeln KI-Anwendungen, nur wenige setzen auf Hardware oder Cloud-Lösungen. Hauptschwerpunkte sind die Automatisierung von Geschäftsprozessen, Entscheidungsunterstützung sowie maschinelles Lernen zur Datenanalyse und Sprachverarbeitung.

Mehr als die Hälfte der Unternehmen befindet sich in städtischen Zentren, insbesondere in Brüssel (124 Start-ups) sowie in Gent (108), Antwerpen (86) und Löwen (53).

Wirtschaftlich wachsen viele dieser Firmen dynamisch und stellen rasch Personal ein. Laut Studie erzielen sie oft bessere Werte bei Produktivität und Wertschöpfung als Start-ups im Allgemeinen. Doch die Rentabilität bleibt ein Problem.

Vor allem die risikokapitalfinanzierten KI-Start-ups häufen Verluste an. Sie seien im Durchschnitt jünger, innovativer und risikofreudiger, was mehr Zeit bis zum Erreichen der Gewinnzone erfordere.

Gut aufgestellt sind hingegen die Start-ups ohne Risikokapital: Sie erzielen höhere Umsätze, beschäftigen mehr Mitarbeitende und sind deutlich profitabler. (belga/rt)

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