„Windwahn der Gemeinden“

„Windwahn der Gemeinden“ hätte auch der Titel lauten können. Fünf Bürgermeister legen sich für die Energiewende der DG ins Zeug. Diese sogenannte Energiewende ist ein Rückfall in die Zeit des „Tanzes um das goldene Kalb“. Es ist eine Huldigung an eine Technik, die sich Maßlosigkeit zum Maß genommen hat. Auf Weitsicht legen unsere Protagonisten keinen Wert; diese ist ihnen vor lauter Glücksspieleuphorie und Ideologie abhanden gekommen. Sie ist zu einer Ersatzreligion verkommen, welche Sachverstand, ökonomische Sinnhaftigkeit und physikalische Gesetzmäßigkeiten außen vor lässt. Es klingt wie Hohn, den man dem Bürger zumutet: „...Bewertung der Auswirkungen auf Umwelt, Lebensqualität und regionale Entwicklung; Berücksichtigung bestehender und geplanter Windkraftprojekte sowie der potenziellen Standorte künftiger Projekte; Prüfung möglicher Alternativen und verhältnismäßiger Lösungen.“ Beim Zerstören der Lebensgrundlage und Kulturlandschaft gibt es nichts zu prüfen. Es mag den desolaten Haushalt der Gemeinden etwas lindern, aber zu welchem Preis? Freuen können sich die Windbarone, deren Subsidien aus Steuergeldern generiert werden. Würden die Gemeinden die Steuern erhöhen, wäre das bitter, aber ehrlich und ohne Nebenwirkungen. Jetzt bittet man über den Strompreis zur Kasse und zerstört die Natur langfristig. Eine kritische Auseinandersetzung ist selbst in wissenschaftlichen Kreisen verloren gegangen. Das sind nicht meine Bürgermeister!

Kommentare

  • Warum gibt es Gegenpol eigentlich nicht als Partei ? Ihr wisst doch alles besser, dann zeigt Mut, gründet eine Partei und rettet uns vor den unfähigen Politiker !

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