Plötzlich ging es schnell: Nach langen und schwierigen Verhandlungen hat die Föderalregierung am frühen Montagmorgen eine Einigung über einen „tragfähigen“ und „konkret bezifferten“ Haushaltsplan bis 2029 erzielt. Der Druck war hoch: Das Arizona-Kabinett musste nicht nur die europäischen Vorgaben zur Defizitreduzierung erfüllen, sondern auch eine drohende Regierungskrise abwenden. Noch vor wenigen Wochen hatte Premier Bart De Wever (N-VA) den König um zusätzliche Zeit bis Weihnachten gebeten und sogar angedeutet, dass er ohne ein Ergebnis nicht weiterregieren könne.
Belgien ist am Montag in eine stille Arbeitswoche gestartet. Der erste Tag des angekündigten dreitägigen Streiks hat das öffentliche Leben spürbar verlangsamt. Vor allem der Verkehr stand im Mittelpunkt des Protests gegen die sozioökonomischen Reformpläne der Föderalregierung.
Am vergangenen Sonntag wurde in Seraing der dritte regionale Crosslauf des Winters ausgetragen, der zugleich als Provinzmeisterschaft gewertet wurde. Während die Erwachsenen mit den schwierigen Wetterbedingungen deutlich zu kämpfen hatten, sorgten die jüngeren Athletinnen und Athleten für zwei ostbelgische Titel.
Für die meisten ostbelgischen Volleyballteams verlief das Wochenende ernüchternd: Niederlagen, verpasste Chancen und verletzungsbedingte Rückschläge prägten die Spieltage. Einzig und allein die Kelmiserinnen konnten sich am Ende doch noch über einen Sieg freuen.
Die Einigung auf den föderalen Haushalt ist ein mühsam erkämpfter Kompromiss, der wirklich niemanden zufriedenstellt. Und genau das macht den Deal bemerkenswert. Gewerkschaften sprechen von einem Schlag ins Gesicht der Arbeitnehmer, Arbeitgeber warnen vor neuen, überbordenden Belastungen. Dass beide Seiten so vehement reagieren, zeigt, dass die oft beschworene Lastenverteilung offenbar tatsächlich greifen wird. Der Preis dafür ist hoch. Premier Bart De Wever hat monatelang betont, dass massives Sparen unvermeidlich sei und jede gesellschaftliche Gruppe ihren Beitrag leisten müsse. Jetzt liegt ein Paket auf dem Tisch, das diesen Anspruch kompromisslos umsetzen soll – und das Land über Jahre formen wird.
Mehr als 750 Herren feierten am Sonntag in der Mehrzweckhalle Kettenis bei der Jubel-Herrensitzung der KG Eulenspiegel bis zum Abwinken. „Es war eine Stimmung wie im Fußballstadion“, lacht Vorstandsmitglied Fabrice Koonen begeistert. Vom ersten Moment an sei die Stimmung bestens gewesen und hätten die Herren getanzt und gesungen, sei es mit der in Ostbelgien bestbekannten Band „Bläck Pavöhner“, die Karnevalshits und Klassiker im Gepäck hatte, mit den „Funky Marys“ aus Köln oder mit der Kölner Band „Räuber“, die in einem XL-Auftritt die größten Hits aus ihrem riesigen Repertoire präsentierte.
Vier Kreuzbandrisse hat er mit seinen gerade einmal 26 Jahren schon hinter sich, jetzt fühlen sich seine Knie aber „so stabil wie nie“ an – und das freut auch den FC Eupen, dessen B-Mannschaft Jason Fumagalli am Samstagabend gegen Malmedy B einmal mehr zum Sieg führte. Mit seinem Doppelpack schob sich der Stürmer an die Spitze der Torjägerliste.
Es soll regnen und womöglich sogar ein Gewitter geben: Deshalb wird die traditionelle Entzündung des olympischen Feuers ins Museum von Olympia verlegt. Was das für die Gäste bedeutet.
Er möchte mit allen zusammen Spaß haben und gemeinsam eine schöne, unvergessliche Zeit verbringen: In Hergenrath ist am Samstag Kinderprinz Levin I. mit seinen Pagen Elena und Zoé sowie Hofnarr Yanis ins Amt gehoben worden. Ihm zu Ehren gab es ein großes, buntes Fest.
Nach monatelangen Haushaltsverhandlungen hat die Arizona-Koalition um Premierminister Bart De Wever (N-VA) in der Nacht zum Montag einen Durchbruch erzielt. Ein notwendiger Kompromiss in schwierigen Zeiten, so die grundlegende Einschätzung innerhalb der Föderalregierung. Eine Einordnung, der jedoch von vielen Seiten widersprochen wird. Die Reaktionen aus Politik, Wirtschaft und Zivilgesellschaft fallen ausgesprochen unterschiedlich aus. Ein Überblick.
In der Musikakademie fand am Sonntag die zweite Ausgabe des Wettbewerbs „OBF Next Generation“ statt. Drei junge Musikstudierende aus Ostbelgien präsentierten sich mit anspruchsvollen Programmen: Sopranistin Samira Schür, Trompeter Stefan Mertes und Cellist Noah Schmitz.
Eine Niederlage, die nach zwei Siegen in Folge umso schmerzhafter wiegt und den Aufschwung der vergangenen Wochen kappt: Olympia Recht hätte dem Endrundenkandidaten Wandre beinahe in die Suppe gespuckt, doch drei Minuten vor dem Abpfiff lenkte Dylan Lambrecth einen Freistoß zum 1:0 ins Netz.
Seit Montag wird gestreikt. Drei Tage lang. Dass die Regierung De Wever just am ersten Streiktag eine Einigung im Haushaltsstreit erzielt hat, ist für die Gewerkschaften kein Grund, den Sinn und Zweck der Aktionen infrage zu stellen – im Gegenteil: Das Abkommen zeige lediglich, warum der Streik nötig sei. Es werde vor allem „auf dem Rücken der Arbeitnehmer“ ausgetragen, heißt es. Der Streik sei nun erst recht begründet.
Rund um die Prinzessin-Elisabeth-Insel knüpften sich große Hoffnungen, nicht nur für die Energieversorgung, sondern auch für den Naturschutz. Doch hinter den Kulissen bröckelt ein Teil jener Idee, die das Projekt zu etwas Besonderem machen sollte. Neue Details zeigen, dass der Weg zu einer wirklich umweltfreundlichen Offshore-Struktur steiniger ist als gedacht.
„Die Seniorenklappe“ von Bernd Spehling ist zum einen ein urkomischer Schwank mit Lachgarantie, und zugleich eine überraschend scharfe Betrachtung darüber, wie wir als Gesellschaft mit unseren Alten umgehen. Vor vollem Haus begeisterten die Theaterfreunde Walhorn am Wochenende mit präzisem Spiel.