Die Einigung auf den föderalen Haushalt ist ein mühsam erkämpfter Kompromiss, der wirklich niemanden zufriedenstellt. Und genau das macht den Deal bemerkenswert. Gewerkschaften sprechen von einem Schlag ins Gesicht der Arbeitnehmer, Arbeitgeber warnen vor neuen, überbordenden Belastungen. Dass beide Seiten so vehement reagieren, zeigt, dass die oft beschworene Lastenverteilung offenbar tatsächlich greifen wird. Der Preis dafür ist hoch. Premier Bart De Wever hat monatelang betont, dass massives Sparen unvermeidlich sei und jede gesellschaftliche Gruppe ihren Beitrag leisten müsse. Jetzt liegt ein Paket auf dem Tisch, das diesen Anspruch kompromisslos umsetzen soll – und das Land über Jahre formen wird.
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