EU-weit stieg der Anteil erneuerbarer Energien am Endenergieverbrauch binnen eines Jahres von 25,2 auf 26,2 Prozent. Zu den erneuerbaren Energiequellen zählen unter anderem Wasserkraft, Wind- und Solarenergie sowie Energie aus Biomasse. Bis zum Jahr 2030 hat sich die Europäische Union das Ziel gesetzt, den Anteil auf 42,5 Prozent zu erhöhen.
Spitzenreiter bleibt Schweden. Dort stammen 65,4 Prozent des Endenergieverbrauchs aus erneuerbaren Quellen. Das Land setzt vorrangig auf Biomasse, Wasserkraft und Windenergie. Auf den weiteren Plätzen folgen Finnland und Dänemark.
Hinter Belgien rangieren lediglich die Slowakei mit 16,3 Prozent und Irland mit 17,2 Prozent. Damit bleibt Belgien im europäischen Vergleich deutlich unter dem Durchschnitt.
Etwas besser fällt die Bilanz beim Strom aus. Betrachtet man ausschließlich den Stromverbrauch, lag der Anteil erneuerbarer Energien in der Europäischen Union 2025 bei 49,9 Prozent. In Belgien stammt inzwischen knapp ein Drittel des verbrauchten Stroms aus erneuerbaren Quellen – ein Wert, der zwar über dem Anteil am gesamten Energieverbrauch liegt, im europäischen Vergleich jedoch weiterhin ausbaufähig ist.

Kommentare
Endlich mal ne gute Nachricht über Belgien.
Kommentar verfassen
1 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren