Mit der Co-Entreprise reagiert Trasis auf die stark steigende Nachfrage im chinesischen Markt, der den Sektor der Nuklearmedizin massiv ausbauen will. „Wir können so näher an unsere chinesischen Kunden rücken – seien es Krankenhäuser, Forschungszentren oder Produktionsstätten“, erklärt Trasis-CEO Gauthier Philippart. Beide Unternehmen arbeiten bereits seit rund zehn Jahren zusammen.
Trasis Beijing wird die Produkte aus Lüttich in China vertreiben und einen erweiterten Kundendienst vor Ort aufbauen. Die Geräte und Anlagen werden weiterhin in Lüttich montiert und anschließend nach China geliefert. Dort können sie direkt für die Herstellung radiopharmazeutischer Produkte genutzt werden – diese müssen wegen ihrer kurzen Haltbarkeit am selben Tag produziert und verabreicht werden.
Die neue Einheit mit Sitz in Peking startet mit rund 30 Mitarbeitenden. Weltweit beschäftigt Trasis derzeit etwa 450 Personen – in Belgien, Frankreich, den USA und nun auch in China.
Die Vereinbarung mit den chinesischen Partnern Xiaoping Hu und Jessie Yu (CTO bzw. CEO von Beijing PET Technology) wurde vergangene Woche unterzeichnet. Trasis hält 70 Prozent der Anteile an dem Joint Venture – bei einem Investitionsvolumen von nahezu 10 Millionen Euro. (belga/rt)

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