Bart De Wever erhielt von Erdogan personalisierten Revolver

<p>Premier De Wever hat wie die anderen Staats- und Regierungschefs, die am jüngsten NATO-Gipfel in Ankara teilgenommen hatten, vom türkischen Präsidenten Erdogan einen personalisierten Revolver als Erinnerung an das Treffen erhalten. Das Bild zeigt das Exemplar für den litauischen Präsidenten.</p>
Premier De Wever hat wie die anderen Staats- und Regierungschefs, die am jüngsten NATO-Gipfel in Ankara teilgenommen hatten, vom türkischen Präsidenten Erdogan einen personalisierten Revolver als Erinnerung an das Treffen erhalten. Das Bild zeigt das Exemplar für den litauischen Präsidenten. | Foto: afp

De Wever öffnete das diplomatische Geschenk allerdings erst nach seiner Ankunft auf dem Flughafen Melsbroek. Dort entdeckte er einen Revolver mit seinem eingravierten Namen sowie sechs Patronen.

Bereits am Mittwoch hatten erste ausländische Medien über das überraschende Geschenk des türkischen Staatschefs an seine Verbündeten berichtet.

Der britische Premierminister Keir Starmer gehörte zu den Ersten, die öffentlich machten, worum es sich bei dem Geschenk handelte. Er entschied, die Waffe vor Ort zu lassen. Die Mitnahme nach Großbritannien hätte trotz eines Schreibens Erdogans, wonach das Geschenk von allen Ausfuhrkontrollen befreit sei, gegen britisches Recht verstoßen.

Ein Sprecher des deutschen Kanzlers Friedrich Merz erklärte seinerseits, die erhaltene Waffe sei in der deutschen Botschaft in Ankara gelassen worden, damit sie in die Liste der offiziellen Geschenke aufgenommen werden könne. Auch der niederländische Premierminister Rob Jetten ließ die Waffe bei seiner Botschaft.

Nach Angaben von „De Morgen“ gab der belgische Premierminister seinen Revolver bei den Polizeidiensten des Flughafens Melsbroek ab. Dort wurde die Waffe in einem Tresor aufbewahrt. (belga/rt)

Kommentare

  • Muss man eigentlich einen an der Klatsche haben, um Präsident zu werden?

  • Nein, Herr Meyer. Die Menschen müssen „einen an der Klatsche haben“, die solche Typen in ihre Ämter hieven (wählen). Verrückte, Kriminelle, Despoten,… gab es schon immer, die politische Macht angestrebt haben. Ohne das Zutun des Wahlvolks hätten viele von ihnen dabei jedoch keinen Erfolg gehabt. Insofern stimmt dann auch die Weisheit, dass das Volk die Politiker und politischen Führer hat, die es verdient.

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