Die PFF-Abgeordnete Evelyn Jadin verwies auf die neue Plattform „PEB-Connect“, die laut Rundfunkbericht nur auf Französisch zugänglich ist, und wollte wissen, ob deutschsprachige Angebote ausreichend sichtbar sind.
Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) stellte zunächst klar, dass die Regulierung des PEB-Systems – ebenso wie die Anerkennung der Energieexperten und die Entwicklung der entsprechenden Instrumente – vollständig in der Zuständigkeit der Wallonischen Region liegt. In der DG gebe es aktuell zehn offiziell anerkannte PEB-Zertifizierer. Darüber hinaus stünden weitere Experten aus der Wallonie zur Verfügung, die Deutsch sprechen und hier tätig sind. Hinweise auf einen Mangel an deutschsprachigen Dienstleistern sehe die Regierung nicht. Zur Plattform „PEB-Connect“ betonte Paasch, dass es sich nicht um ein offizielles Angebot einer Behörde handele, sondern um ein privates Projekt, das nicht der Sprachengesetzgebung unterliegt. Um Verlässlichkeit zu gewährleisten, verweist die DG-Regierung weiterhin auf die offizielle Liste der anerkannten EEG-/PEB-Zertifizierer auf energie-wallonie.be, die alle Kontaktdaten enthält. Diese Liste ist zudem über ostbelgienlive.be als Download verfügbar. Paasch machte in seiner Antwort außerdem deutlich, dass es derzeit keinen Handlungsdruck gebe. Er sprach aber gleichzeitig die Empfehlung aus, die offiziell anerkannten Verzeichnisse zu nutzen, da diese die verlässlichsten Informationen bieten. (sc)

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