Die Verteidigungsausgaben sind in Belgien im vergangenen Jahr massiv angestiegen. Erstmals seit zwei Jahrzehnten machten sie den größten Anteil an den gesamten Staatsausgaben aus. Das geht aus am Mittwoch veröffentlichten Zahlen der Nationalbank hervor. Insgesamt beliefen sich die Ausgaben für die Verteidigung auf 7,95 Milliarden Euro. Das entsprach 2,4 Prozent der gesamten öffentlichen Ausgaben und 1,3 Prozent des BIP.
Wie die Eupener Stadtverwaltung mitteilt, wird am Donnerstag, 18. Dezember, in Kettenis die Winkelstraße auf Höhe der Kirche St. Katharina voraussichtlich zwischen neun Uhr und 14.30 Uhr vollständig gesperrt.
Während viele junge Musiker aktuelle Trends aufgreifen, orientiert sich Jarek Hens bewusst an den Klängen vergangener Jahrzehnte. Der Kelmiser widmet sich dem Rock’n’Roll der 50er und 60er Jahre und steht damit regelmäßig auf der Bühne.
Der Zonenrat der Hilfeleistungszone DG hat sich am Mittwochmorgen in der Ameler Feuerwehrkaserne versammelt. Dabei wurde der Haushaltsplan für das kommende Jahr verabschiedet. Im ordentlichen Haushalt sind Einnahmen und Ausgaben in Höhe von 10,765 Mio. Euro vorgesehen, während im außerordentlichen Haushalt 9,334 Mio. Euro eingetragen sind.
Am kommenden Montag steht die Abstimmung des Programmdekrets auf der Tagesordnung des Parlaments der DG (PDG). Dieses sieht „erneut eine Änderung bei der Finanzierung von Gemeinden und Sozialhilfezentren (ÖSHZ)“ vor, wie Ecolo mitteilt.
Der Automobilweltverband FIA hat am Mittwoch das Rallyeprojekt “Rally One” im Hinblick auf die Rallye-WM 2027 bestätigt. Es handelt sich um eine belgische Initiative.
Die Preise für mobile Telekommunikation sind in Belgien seit dem Einstieg eines vierten Anbieters deutlich wettbewerbsfähiger geworden und nähern sich stärker dem Niveau der Nachbarländer an. Zu diesem Schluss kommt das Belgische Institut für Postdienste und Telekommunikation (IBPT) in seiner am Mittwoch veröffentlichten Vergleichsstudie. Während sich der Wettbewerbsdruck auf dem Mobilfunkmarkt „klar intensiviert“ habe, bleibe er auf dem Festnetzmarkt hingegen „begrenzt“, so das IBPT.
Am Mittwoch haben sich Landwirte am Flughafen Lüttich versammelt, um gegen europäische Maßnahmen zu protestieren, insbesondere gegen das EU-Mercosur-Abkommen. Dieses steht aus ihrer Sicht sinnbildlich für eine ungerechte Handelspolitik.
Während der Weihnachtsferien werden am Flughafen Zaventem mehr als eine Million Passagiere bei Abflug und Ankunft erwartet. Das sind drei Prozent mehr als im Vorjahr und ein neuer Rekord, teilte der Flughafen am Mittwoch mit.
Fachärzte greifen immer häufiger auf elektronische Atteste (eAttest) zurück. Das berichten die Freien Krankenkassen, zu denen unter anderem Partenamut gehört. Ende 2025 wurden demnach 75 Prozent der eingereichten Atteste digital übermittelt, gegenüber 40 Prozent zu Beginn des Jahres.
Der Sozialtarif für Strom wird im ersten Quartal 2026 steigen, während der Sozialtarif für Gas im Vergleich zum vorherigen Quartal sinkt. Das teilte die föderale Energieregulierungsbehörde Creg am Mittwoch mit. Die neuen Tarife gelten ab dem 1. Januar.
Asylbewerber an Nicht-EU-Staaten abgeben? Das Europaparlament stimmt für ein umstrittenes Vorhaben in der Migrationspolitik. Auch wer dafür votiert, sorgt für Diskussionen.
Vier Paare, die schon immer davon geträumt haben, sich das Ja-Wort mitten auf dem Spielfeld des Aachener Stadion Tivolis zu geben, sind am Samstag, 13. Dezember, beim Heimspiel der Alemannia ausgelost worden.
Innenminister Bernard Quintin (MR) hat die Einleitung eines Untersuchungsverfahrens zu möglichen Korruptionsrisiken innerhalb der föderalen Polizei angekündigt. Auslöser sind Medienberichte über eine interne Befragung, wonach jeder dritte befragte Beamte bereits mit Korruption in Berührung gekommen sein oder entsprechende Vorfälle beobachtet haben soll.
Die belgische Identitäts-App itsme hat den niederländischen Identifikationsdienst iDIN übernommen. Das gab das Unternehmen am Mittwoch bekannt. Die Niederlande werden damit zum ersten Land außerhalb Belgiens, in dem itsme seine Dienstleistungen in größerem Umfang ausbauen will.
Am Dienstagmorgen gegen 8.00 Uhr meldete die Arbeitsgemeinschaft für Suchtvorbeugung und Lebensbewältigung (ASL) einen Einbruch in ihre Räumlichkeiten in der Klosterstraße in Eupen. Dabei wurde ein Laptop entwendet.
Die derzeit im jüdischen Viertel von Antwerpen eingesetzten Verstärkungskräfte der föderalen Polizei werden ihre Mission nach dem 1. Januar nicht fortsetzen. Das kündigte die Antwerpener Bürgermeisterin Els van Doesburg (N-VA) am Dienstagabend in der Fernsehsendung „De Tafel van Gert“ an. Laut dem Kabinett von Innenminister Bernard Quintin (MR) bleibt die Sicherung jüdischer Einrichtungen jedoch oberste Priorität und soll auch künftig nach denselben Standards wie bisher gewährleistet werden.
Der neue strategische Plan der katholischen Kirche zur Bekämpfung sexueller Gewalt stößt bei Opferverbänden auf scharfe Kritik. Nach Ansicht der Organisation „Mensenrechten in de Kerk“ richtet sich das am Montag vorgestellte Konzept ausschließlich an jene Betroffenen, die von der Stiftung Dignity anerkannt sind. Diese Stiftung wurde von der belgischen Bischofskonferenz und den Ordensoberen ins Leben gerufen.
Was in der Privatwirtschaft seit Jahren als Motor für Effizienz und Modernisierung gilt, hat längst auch die öffentliche Verwaltung erreicht: die Digitalisierung. Auch die Justiz im Gerichtsbezirk Eupen befindet sich derzeit mitten in diesem Wandel.
Schon in jungen Jahren kam Rudy (Rodolphe) Collienne mit seinen Eltern aus Weismes sonntags nach Eupen, um die Wesertalsperre zu besuchen. Heute ist der Chemiker 84 Jahre alt und hat ein Buch über den Baukomplex veröffentlicht, der ihn sein ganzes Leben lang fasziniert hat.