Die Gemeinde Bütgenbach dreht an der Steuerschraube, um den Haushalt 2026 zu schnüren. Die Steuer auf das Einkommen der natürlichen Personen soll im kommenden Jahr von sechs auf sieben Prozent angehoben werden. Die Erhöhung war am Dienstagabend Gegenstand der Sitzung des Gemeinderats.
An diesem Donnerstag ist D-Day: Die Europäische Union steht vor einer richtungsweisenden Entscheidung zur finanziellen Unterstützung der Ukraine, doch anstatt geschlossener Einigkeit zeichnet sich für den EU-Gipfel zunehmend ein Ausweg ab, der in Brüssel bereits als „Kompromiss à la belge“ bezeichnet wird: eine Übergangslösung, die die tiefen Meinungsverschiedenheiten zwischen den Mitgliedstaaten notdürftig überdeckt, ohne sie wirklich auszuräumen. Pragmatisch, aber politisch nicht ohne Sprengkraft.
Das Jahr 2025 dürfte für den Luftrettungsdienst CMH aus Bra-sur-Lienne in die Geschichte eingehen: Nur wenige Wochen nach dem ersten Spatenstich für den neuen Stützpunkt gab der CMH am Dienstag sowohl den Erwerb seines eigenen Hubschraubers vom Typ Airbus H145 D3 als auch den Beginn einer operativen Partnerschaft mit Luxembourg Air Services (LAS) bekannt.
Lontzens Haushalt für das kommende Jahr steht: Der Gemeinderat genehmigte zu Wochenbeginn die entsprechende Planung. Die wichtigste Erkenntnis für die Bürger: Die großen Steuersätze bleiben 2026 unangetastet, lediglich der Gebührenordnung und kleineren Steuern verpasste man eine überfällige Indexierung.
Neben einem Einbruch in den Bauhof der Gemeinde St.Vith meldet die Eifelpolizei eine illegale Müllablagerung bei Bütgenbach und mahnt mit Blick auf die Feiertage zu besonderer Vorsicht im Straßenverkehr.
Rund drei Stunden hat sich das Eupener Strafgericht in dieser Woche mit der juristischen Aufarbeitung eines Raubüberfalls in der Eupener Simarstraße vom 8. Januar dieses Jahres beschäftigt. Die Ermittlungen nach dieser Gewalttat förderten jedoch Verdachtsmomente zu weiteren Straftaten zutage.
Die öffentlichen Dienste sollen Rechte garantieren, Sicherheit geben und Orientierung bieten. Für viele Menschen in prekären Lebenslagen gelingt das jedoch immer seltener. Zu diesem ernüchternden Befund kommt der neue zweijährliche Bericht des interföderalen Dienstes zur Bekämpfung von Armut, Prekarität und sozialer Ausgrenzung.
Nachdem er die größte Darts-Bühne der Welt mit einer blutenden Hand verlassen hatte, bat Cameron Menzies schnell um Verzeihung. „Ich möchte mich entschuldigen. Es gibt dafür keine Entschuldigung, aber ich hatte zuletzt keine einfache Zeit“, schrieb Menzies in einem schriftlichen Statement, das über den übertragenden Sender Sky Sports veröffentlicht wurde.
Fraktionsübergreifend richtet der Eupener Stadtrat eine Resolution an die Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft, um eine „faire und bedarfsgerechte“ Bezuschussung des Eupener Sportlagers zu gewährleisten. Diese hat eine Deckelung der finanziellen Unterstützung angekündigt.
Der französische Fußball-Meister Paris Saint-Germain muss Stürmerstar Kylian Mbappé rund 60 Millionen Euro zahlen. Das entschied ein Arbeitsgericht in Paris. Dabei geht es um ausstehende Prämien, Gehälter und nicht genommene Urlaubstage aus dem letzten Jahr seines bis 2024 laufenden Vertrags.
Thibaut Courtois ist bei der FIFA-Wahl zum Torhüter des Kalenderjahres 2025 leer ausgegangen. Den Titel des Fußball-Weltverbandes sicherte sich Gianluigi Donnarumma, der mit Paris Saint-Germain die Champions League gewann.
Gold gilt für belgische Anleger als die vielversprechendste Geldanlage im Jahr 2026. Das geht aus dem aktuellen Anlegerbarometer der Bank ING hervor. Demnach erwarten die Befragten, dass Edelmetalle im kommenden Jahr die höchsten Renditen abwerfen werden – noch vor Aktien und Immobilien.
Knapp ein Jahr nach der Wiedereröffnung erhöht das Wetzlarbad zum 1. Januar 2026 seine Preise. Der Stadtrat genehmigte die von der Wetzlarbad AG vorgeschlagenen Tarife einstimmig. Es sei eine „moderate Anpassung, um den langfristigen Betrieb zu sichern“, sagte Colin Kraft (OBL) und brachte damit die allgemeine Haltung im Rat zum Ausdruck.
Deutliche Entlastung für belgische Fleischexporteure: China hat die Einfuhrzölle auf belgisches Schweinefleisch massiv gesenkt. Statt bislang 62,4 Prozent müssen belgische Exporteure künftig nur noch 9,8 Prozent Zoll zahlen. Das teilte der belgische Branchenverband des fleischverarbeitenden Gewerbes (Febev) am Dienstag erfreut mit.
Donald Trump verklagt die BBC wegen eines TV-Berichts über ihn. Bereits mehrmals ist der US-Präsident gegen Medien vorgegangen, deren Berichterstattung ihm nicht gefällt.
Politische Themen ohne Scheuklappen verständlich machen : Dieses Ziel hat sich Julian Reinertz mit seinem Videokanal „Politisierte Welt“ gesetzt. Dass er nach zwei Jahren bereits 2,6 Millionen Aufrufe erreichen würde, hätte der Student aus der Gemeinde Burg-Reuland nicht erwartet. Es ist in den Augen des 20-Jährigen aber ein Beweis dafür, dass man keine Chance im Leben ungenutzt lassen sollte.
Der Internationale Währungsfonds (IWF) bewertet die aktuellen Reformen der Regierung De Wever grundsätzlich positiv, sieht jedoch weiterhin erhebliche Risiken für die öffentlichen Finanzen. In seinem jährlichen Länderbericht bescheinigt der IWF der belgischen Wirtschaft zwar Widerstandsfähigkeit, warnt jedoch zugleich vor anhaltend hohen Haushaltsdefiziten und einer weiter steigenden Staatsverschuldung.
„In Bereich unserer Straße wird zu schnell gefahren“ : Mit diesem Hinweis hatten sich Liam und Simon an das Gemeindekollegium gewandt. Am Montag wohnten die beiden Grundschüler mit ihren Eltern als jüngste Besucher der Sitzung des Stadtrates bei, um direkt zu hören, was aus ihrer Anregung geworden ist.
Knapp 15 Monate nach einem Vorfall im westflämischen Diksmuide ist am Montag vor dem Eupener Strafgericht der Fall eines 20-Jährigen aus Reken (Nordrhein-Westfalen) verhandelt worden.