Islanda Micherline Aduel aus Haiti besucht in dieser Woche Ostbelgien. Die Koordinatorin der Kleinbauernorganisation Tèt Kole Ti Peyizan Ayisyen ist auf Einladung von Miteinander Teilen angereist, deren diesjährige Fastenkampagne den Schwerpunkt auf Haiti und den Kampf um Landrechte legt.
Die Social-Media-Plattform X (ehemals Twitter) hat in Belgien innerhalb von sechs Monaten deutlich an Nutzern verloren. In der zweiten Hälfte des Jahres 2025 sank die Zahl der monatlich aktiven Nutzer um 8,8 Prozent. Das geht aus Daten des Social-Media-Experten Xavier Degraux hervor, der die Transparenzberichte des Unternehmens im Rahmen des europäischen Digital Services Act (DSA) ausgewertet hat.
Im Zusammenhang mit dem mutmaßlichen Brandanschlag auf eine Synagoge in Rotterdam hat die niederländische Polizei vier Personen festgenommen. Die vier Verdächtigen waren den Angaben zufolge in der Nähe einer anderen Synagoge festgenommen worden.
Im Iran hat ein neues Oberhaupt übernommen – gesehen hat ihn die Welt seitdem aber noch nicht. Medien hatten bereits berichtet, dass er verletzt sei. Nun äußert sich der US-Verteidigungsminister dazu.
Die KTSV Eupen plant für die Zeit nach Philipp Reinertz: Der aktuelle Trainer der ersten Damenmannschaft hatte vor mehreren Wochen seinen Abschied verkündet – sein Nachfolger steht nun fest.
Die Erde wird minimal, aber messbar langsamer. Die Tageslänge auf unserem Planeten nimmt zu. Forscher führen die aktuellen Veränderungen auf menschliche Faktoren zurück.
Der Fahrradverkauf in Belgien hat im vergangenen Jahr wieder deutlich angezogen. Insgesamt wurden 2025 rund 578.737 Fahrräder verkauft. Das teilte der Mobilitätsverband Traxio am Freitag zum Auftakt der Fahrradmesse „Bike Brussels“ auf dem Gelände von Tour & Taxis in Brüssel mit.
Was sich in den vergangenen Tagen und Wochen zumindest angedeutet hatte, hat der RSC Anderlecht nun bestätigt: Der Rekordmeister beendet die laufende Saison mit Jérémy Taravel als Cheftrainer – der Franzose bekommt somit das Vertrauen des Klubs für die Champions Play-offs sowie das Pokalfinale (14. Mai) gegen Union Saint-Gilloise.
Nächstes „Finale“ im Rennen um die Play-offs für die AS Eupen: Die Ostbelgier sind am Freitagabend in Deinze gegen die U23 des RSC Anderlecht gefordert.
Die belgische Wettbewerbsbehörde hat ein Untersuchungsverfahren gegen die Plattform AutoScout24.be eingeleitet. Auslöser ist eine Beschwerde einer nicht näher genannten Partei über mögliche Geschäftspraktiken, die die Entwicklung konkurrierender Plattformen behindern könnten.
Die föderale Abgeordnetenkammer hat am Donnerstag strengere Strafen für schwere Kriminalität beschlossen. Die Maßnahmen sind Teil eines Gesetzentwurfs von Justizministerin Annelies Verlinden (CD&V) und sollen am 8. April zusammen mit dem neuen Strafgesetzbuch in Kraft treten.
Nach der gewaltsamen Attacke am Bahnhof von Vilvoorde (Provinz Flämisch-Brabant) in der vergangenen Woche sind inzwischen drei Verdächtige festgenommen worden. Das teilte die zuständige Polizeizone am Freitag mit. Kurz nach der Tat war bereits ein erster Verdächtiger festgenommen und in Untersuchungshaft genommen worden.
Die Hälfte der Arbeitnehmer in Flandern verdient inzwischen mehr als 3.585 Euro brutto im Monat. Das berichtet die Zeitung „Het Laatste Nieuws“ unter Berufung auf das aktuelle Lohnbarometer des HR-Dienstleisters SD Worx.
Das Eupener Strafgericht hat sich am Donnerstagmorgen erneut mit unterschiedlichsten Verfahren beschäftigt. Bemerkenswert war dabei eine Strafforderung gegen einen uneinsichtigen Ex-Partner: zweieinhalb Jahre Haft und 800 Euro Geldstrafe.
Stadionsprecher wie Michael Trippel bewegen sich im Spannungsfeld zwischen Information und Entertainment. Welche Regeln gelten und warum es im Ausland schon die Rote Karte gab.
Der Markt für Mahlzeitschecks („Ticket-Restaurant“) in Belgien bekommt einen neuen Anbieter. Das föderale Wirtschaftsministerium hat das Brüsseler Unternehmen Payflip offiziell anerkannt. Damit gibt es nun vier Anbieter auf dem belgischen Markt – neben Edenred, Monizze und Pluxee.
Am Freitag dürfen Schülerinnen und Schüler in vielen Schulen im Pyjama zum Unterricht erscheinen. Mit der sogenannten „Pyjama-Aktion“ soll Solidarität mit Kindern gezeigt werden, die wegen Krankheit dem Unterricht nicht persönlich folgen können und stattdessen von zu Hause oder aus dem Krankenhaus lernen müssen.
Wir befinden uns in Zeiten, in denen Sparen keine Option, sondern ein Muss ist, egal, ob auf Ebene der Gemeinden, der Deutschsprachigen Gemeinschaft oder des Föderalstaats. Dabei ist vollkommen klar, dass Prioritäten gesetzt werden müssen. So müssen Bereiche wie Gesundheit und Bildung sicherlich an der Spitze der Prioritäten-Pyramide stehen. Doch Sport und Kultur dürfen dem Sparhammer dabei nicht gänzlich zum Opfer fallen.
Die Kosten der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft sind in den vergangenen Jahren zwar gestiegen, ihr Anteil am Gesamthaushalt bleibt jedoch stabil unter einem Prozent. Das geht aus der Antwort von Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) auf eine umfangreiche schriftliche Frage des Vivant-Abgeordneten Michael Balter hervor.