Belgischer Telekommarkt seit viertem Anbieter deutlich wettbewerbsfähiger

<p>Mehr Wettbewerb sorgt für sinkende Preise im belgischen Mobilfunkmarkt.</p>
Mehr Wettbewerb sorgt für sinkende Preise im belgischen Mobilfunkmarkt. | Foto: belga

Die Studie vergleicht die belgischen Tarife vom Oktober mit jenen in Deutschland, Frankreich, den Niederlanden und Luxemburg.

Frankreich bleibt demnach in allen Bereichen das günstigste Land. Bei kleineren Mobilfunkabonnements bis 5 Gigabyte liegt Belgien im Durchschnitt der Vergleichsländer. Für größere Abonnements mit 10 und 20 Gigabyte sind die Preise in Belgien generell niedrig, lediglich Frankreich bietet noch günstigere Tarife. Bei noch höherem Datenbedarf zwischen 30 und 70 Gigabyte bleibt Belgien vergleichsweise attraktiv, allerdings vergrößert sich der Abstand zu Frankreich. Bei sehr datenintensiven Abonnements fällt das Bild gemischt aus: Bei einem Bedarf von 100 Gigabyte ist Belgien das zweitteuerste Land im Vergleich, bei 200 Gigabyte hingegen liegt es an zweiter Stelle der günstigsten Länder.

Die Ergebnisse für Belgien wurden laut IBPT maßgeblich durch den Markteintritt eines vierten Anbieters beeinflusst. Dieser habe den Wettbewerb verschärft und zu einem „deutlichen Rückgang der Mindestpreise bei Abonnements bis 20 Gigabyte“ geführt. Zudem habe die Ausweitung der Angebote mehrerer Zweitmarken wie Scarlet oder Mobile Vikings den Mindestpreis für sehr datenintensive Profile mit 200 Gigabyte gesenkt.

Im Bereich des festen Internets und der Kombiangebote bleibt Belgien hingegen eines der teuersten Länder. Besonders groß ist der Unterschied bei sogenannten 4P-Angeboten, die Internet, digitales Fernsehen sowie mobile und feste Telefonie umfassen. Bei einer Downloadgeschwindigkeit von mindestens 200 Mbit/s zahlt ein belgischer Verbraucher für das günstigste Angebot monatlich 61 Euro mehr als in Frankreich – nahezu das Dreifache. (belga/rt)

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