Dort wurden bei erlaubten 50 km/h insgesamt 790 Fahrzeuge kontrolliert. Mehr als die Hälfte der Fahrer hielt sich nicht an die Vorgaben: In 436 Fällen registrierten die Beamten eine Geschwindigkeitsüberschreitung. In 14 Fällen lagen die gemessenen Werte sogar im Bereich eines möglichen Führerscheinentzugs. Negativer Spitzenwert war ein Pkw, der mit 111 km/h innerorts unterwegs war.
Deutlich disziplinierter zeigten sich die Verkehrsteilnehmer außerhalb geschlossener Ortschaften. Von 886 kontrollierten Fahrzeugen waren lediglich 33 zu schnell unterwegs.
Neben Tempoverstößen stellten die Beamten auch weiteres Fehlverhalten fest. Mehrere Fahrer nutzten während der Fahrt ihr Mobiltelefon. In einem Fall wurde eine Autofahrerin beobachtet, die beim Vorbeifahren an einer Kontrollstelle Fotos oder Videos machte. Zudem fiel ein Fahrer auf, der wiederholt an einem Messpunkt vorbeifuhr und dabei grundlos hupte.
Die Polizei erinnert daran, dass das Hupen ausschließlich zur Gefahrenabwehr erlaubt ist und unnötiger Lärm die Anwohner belastet. Auch in Zukunft will die Polizeizone Eifel verstärkt kontrollieren, um die Verkehrssicherheit weiter zu erhöhen. (red/calü)

Kommentare
Dem Fahrer, der mit 111 km/h in einer geschlossenen Ortschaft gemessen wurde, sollte man den Führerschein auf Lebenszeit entziehen und eine psychiatrische Untersuchung anordnen.
Kommentar verfassen
1 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren