Maya Cloetens stellt ihre starke Form in der Frühphase der Biathlon-Saison erneut unter Beweis: Zum Auftakt ins Wochenende in Annecy-Le Grand Bornand hat die Belgierin einmal mehr fehlerfrei geschossen und landete beim Sprint über 7,5 Kilometer auf Rang 23.
Mit lautem Protest haben Europas Landwirte am Donnerstag Brüssel lahmgelegt. Der Protest gegen das Mercosur-Freihandelsabkommen und drohende Kürzungen im Agrarbudget setzte bewusst auf maximale politische Nähe – und eskalierte am Nachmittag im EU-Viertel.
Am Donnerstag fand das alljährliche Pressegespräch der DG-Regierung statt. Neben einem Rückblick auf das vergangene Jahr, boten die Minister auch einen Ausblick auf 2026. Klar ist jetzt schon: Die föderalen Reformen und die entsprechende Reaktion seitens der DG sowie die Gemeinschaftsfinanzen werden die politische Agenda im kommenden Jahr dominieren.
Paris Saint-Germain hat das erfolgreichste Jahr der Vereinsgeschichte mit dem sechsten Titel abgeschlossen. Das Team von Trainer Luis Enrique gewann durch ein 2:1 im Elfmeterschießen gegen Brasiliens Meister CR Flamengo auch den Interkontinental-Pokal der FIFA. Nach 120 Minuten hatte es in Al-Rayyan/Katar 1:1 (1:1, 1:0) gestanden.
Der Verwaltungsrat des Centre Hospitalier Reine Astrid de Malmedy (CHRAM) hat Olivier Buchin zum diensttuenden Generaldirektor ernannt. Er übernimmt die Funktion ab dem 1. Januar 2026 und folgt auf Stéphan Dubois, der nach sieben Jahren beschlossen hat, sein Mandat niederzulegen.
Kein Schnee zu Weihnachten im Hohen Venn: Eine Situation, die fast schon zur Gewohnheit geworden ist und an die sich Betreiber der Skizentren und Gastronomiebetriebe angepasst haben. Trotzdem bleiben die Schulferien rund um die Feiertage eine wichtige Zeit.
Nachdem der Eupener Stadtrat am Montag eine Resolution für eine „faire und bedarfsgerechte Bezuschussung“ des Eupener Sportlagers an die DG-Regierung verabschiedet hat, bezieht Sportminister Gregor Freches (PFF) Stellung.
Keine Kettensäge, sondern eine Rechnung mit Maß: In Eupen hat der Stadtrat am Mittwoch den Haushaltsplan 2026 verabschiedet. Er ist, wie Finanzschöffe Fabrice Paulus (CSP) zusammenfasste, kein Wunschkonzert und kein „All you can eat“-Buffet, sondern konzentriert sich auf kommunale Kernaufgaben.
Die flämische Partei Groen wählt am 28. März eine neue Parteispitze. Das hat die Parteiführung am Donnerstag beschlossen und im gleichen Atemzug das Verfahren für die Vorsitzendenwahl festgelegt. Damit beginnt offiziell die Nachfolge für Bart Dhondt, der erst vor gut einem Jahr das Amt übernommen hatte und kürzlich seinen Rücktritt erklärt hat.
Der Klimawandel macht sich in Belgien besonders stark bemerkbar. Seit der vorindustriellen Zeit hat sich das Land um nahezu 3 Grad Celsius erwärmt. Das geht aus Daten von Statistik Flandern hervor, die am Donnerstag veröffentlicht wurden. Im Jahr 2024 lag die Durchschnittstemperatur 2,96 Grad über dem Mittelwert der Jahre 1850 bis 1899.
Ab dem 1. Januar 2026 stehen den privaten Haushalten in der Wallonischen Region tiefgreifende Änderungen bei der Stromrechnung bevor. Mit einer Reform der Netztarife und einer Neugestaltung der Zeitfenster für den Stromverbrauch soll die Nutzung des Stromnetzes besser gesteuert, Lastspitzen reduziert und die Integration erneuerbarer Energien erleichtert werden. Für die Verbraucher bedeutet das: Wer seinen Stromverbrauch zeitlich anpasst, kann sparen – wer es nicht tut, zahlt im Zweifel mehr.
Für die KTSV Eupen neigt sich ein wildes Jahr dem Ende zu: Angefangen mit dem überraschenden Rücktritt von Mariusz Kedziora an der Seitenlinie, über den generationsbedingten Umbruch im Sommer bis hin zur kommenden Pflichtaufgabe gegen den niederländischen Aufsteiger Hercules Den Haag. Eine Konstante ist Torhüter Youri Denert, der die zwölf Monate Revue passieren lässt.
Nach den anspruchsvollen Wochen gegen die Spitzenteams der 1. Division wartet auf den HCER nun eine auf dem Papier etwas dankbarere Aufgabe. Am Sonntagnachmittag (Anpfiff um 15 Uhr) empfangen die Eynattener mit Sporting Pelt eine Mannschaft aus dem Tabellenmittelfeld. Genauer gesagt gastiert die zweite Mannschaft des Vereins aus Limburg, die in den vergangenen Wochen an den Ostbelgiern vorbeigezogen ist.
„Das gibt es bei uns nicht“: Dieser Satz trifft in Ostbelgien auf das Thema Wohnungslosigkeit sicherlich nicht zu. Auch wenn die Not der Betroffenen in der Öffentlichkeit nur selten sichtbar wird, so ist die Problematik derzeit wieder akut. Dabei sind es auch immer häufiger junge Menschen, die dringend ein Dach über dem Kopf benötigen.
Die Belgier verbringen im Schnitt 3,7 Stunden pro Tag im Internet – doch ein erheblicher Teil der Bevölkerung kommt mit der digitalen Welt nur eingeschränkt zurecht. Laut einer am Donnerstag veröffentlichten Erhebung des Statistikamts Statbel verfügen rund 40 Prozent der Belgier nicht über grundlegende digitale Kompetenzen.
Die Nationallotterie beschreitet neue Wege beim Verkauf von Rubbellosen. In ausgewählten Supermärkten werden die Lose hierzulande erstmals vorverpackt in einem Regal angeboten – zum Mitnehmen wie ein klassisches Konsumprodukt. Bislang mussten Kunden Rubbellose an der Kasse oder an einer separaten Verkaufsstelle ausdrücklich verlangen.