Auf einer Pressekonferenz in Tubize bezeichnete der Coach der Roten Teufel die Entlassung von Nicky Hayen bei Club Brügge als „unverständlich“. „Dieses Aus kann man nicht nachvollziehen“, sagte Garcia offen. Hayen habe bei „Blauw-Zwart“ „sehr viel richtig gemacht“, zudem habe keinerlei akute Gefahr bestanden. „Mit der Halbierung der Punkte vor den Play-offs war sportlich noch alles möglich“, so der Nationaltrainer.
Garcia räumte zwar ein, dass Club Brügge zuletzt eine schwierigere Phase durchlebt habe, betonte jedoch die Qualität der Mannschaft. „Das Team hat unter Hayen guten Fußball gespielt und in der Champions League starke Ergebnisse erzielt – sogar gegen Barcelona“, sagte er. Ob hinter der Entlassung mehr stecke, könne er nicht beurteilen, „aber für Außenstehende wirkt sie unfair und schwer verständlich“. Dabei gehe es ihm nicht nur um Kollegialität, stellte Garcia klar.
Diese öffentlichen Aussagen stießen beim Fußballverband (RBFA) allerdings auf wenig Gegenliebe. Nur kurze Zeit später veröffentlichte der Verband eine Stellungnahme, in der er klarstellte, dass die Entlassung Hayens eine interne Angelegenheit von Club Brügge sei. „Als Föderation konzentrieren wir uns auf unsere eigene Arbeit und unsere sportlichen Ziele“, hieß es weiter. Zugleich betonte die RBFA, dass die Zusammenarbeit mit allen Vereinen auf allen Ebenen gut verlaufe. (belga/calü)

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