Nach einem Medienbericht über das Ende seiner Zeit als Präsident und Aufsichtsratchef beim FC Bayern will Uli Hoeneß erst Ende August seine Zukunftspläne verraten. „Am 29. August werde ich dem Aufsichtsrat meine Entscheidung mitteilen, vorher gibt es von mir keine offizielle Erklärung“, sagte er dem „Kicker“ am Mittwoch.
Das ist weder ein Dementi noch eine Bestätigung des „Bild“-Berichts, wonach der 67-Jährige im Herbst nach mehr als 40 Jahren als Manager in München nicht mehr als Vereinspräsident kandidieren und den Vorsitz im Aufsichtsrat der FC Bayern AG abgeben werde. Vom Verein gab es zunächst keine Stellungnahme.
Als Nachfolger an der Spitze des Vereins und im Kontrollgremium sei der frühere Adidas-Chef Herbert Hainer vorgesehen, schrieb „Bild“. Dieser war zuletzt bereits Stellvertreter von Hoeneß im Kontrollgremium der FC Bayern AG, in die die Fußball-Abteilung um das Profiteam ausgelagert ist.
Bei den Bayern ist der Vereinspräsident traditionell auch Chef des Aufsichtsrats. Seinen Platz in dem Gremium wolle Hoeneß behalten und den Verein damit auch nicht komplett verlassen, schrieb der „Kicker“ mit Hinweis auf „interne Kreise des FC Bayern“.
In den USA, wo die Profis des FC Bayern am Mittwoch eine Werbetour abschlossen, sorgte die Meldung für Überraschung. „Ich kenne den FC Bayern fast nur mit Uli Hoeneß“, sagte Joshua Kimmich am Dienstagabend (Ortszeit) im Children's Mercy Park Stadium von Kansas City. Er wisse nicht, ob die Meldung stimme. „Wenn ja, kann ich mir das gar nicht vorstellen.“
Trainer Niko Kovac verzichtete auf einen Kommentar und auch Thomas Müller wollte sich nicht äußern, weil er „keine Informationen aus erster Hand“ habe. David Alaba gestand, dass es „schwierig“ sein würde, sich den FC Bayern ohne Hoeneß vorzustellen.

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