Eine echte Hilfe sähe seinem Verständnis nach anders aus. Deshalb habe er das Abkommen auch abgelehnt. In den Augen des jungen CSP-Provinzialrates sei die im Abkommen festgelegte Summe von 1,2 Million Euro zu wenig. „Wenn ich bedenke, dass die ostbelgische Bevölkerung jährlich über 14 Millionen Euro Steuergelder nach Lüttich abführt, erkenne ich in der Vertragssumme eher eine Beruhigungspille als eine faire Hilfe“, so Schrobiltgen in einer Mitteilung.
„Regelmäßig gehen bei mir Beschwerden ein, in denen sich Vereine darüber auslassen, warum sie nichts aus Lüttich bekämen – andere aber schon“, erklärt der junge CSP-Mandatar. Laut Provinzverwaltung müssen sich die Antragsteller an die politischen Instanzen – also an die DG-Minister – wenden, um finanziell bedacht zu werden. Genau das schmeckt Schrobiltgen nicht, der in den Beihilfen ein Recht sieht und keine eventuelle Gunst. „Ein echter Mehrwert für die DG-Bevölkerung fehlt mir. Genau deshalb habe ich dieses Abkommen im Lütticher Provinzialrat als einziger abgelehnt“, so Jacques Schrobiltgen. (red)
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