„Damit ist der Weg frei für eine zweijährige Verlängerung des Abkommens und Kontinuität gewährleistet im Interesse der Bevölkerung und Einrichtungen in der DG", wurde Ministerpräsident Oliver Paasch (ProDG) in einer Mitteilung aus seinem Kabinett zitiert. In der zweiten Jahreshälfte 2019 soll nach dem Willen der drei beteiligten Instanzen – auch die Bürgermeisterkonferenz der neun deutschsprachigen Gemeinden wird einbezogen – zudem die bisherige Umsetzung des Abkommens evaluiert und eine neue Vereinbarung ausgehandelt werden.
Zur Erinnerung: Durch das Abkommen 2016-2018 wurden die Finanzmittel, die nach entsprechendem Abruf von der Provinz an die Einrichtungen aus der DG fließen sollten, um 56 Prozent aufgestockt. Von jährlich 782.500 Euro (für die Jahre 2013-2016) auf jährlich 1.227.500 Euro. So sei die Verlängerung des Abkommens zu diesen Konditionen zwar erfreulich, „wird aber nichts daran ändern, dass wir an unserer Forderung zur Übernahme der Provinzzuständigkeiten mit dem Ziel, aus der DG ein provinzfreies Gebiet zu machen, festhalten werden", machte Oliver Paasch deutlich. (red)
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