Am französischen Nationalfeiertag verteidigte Publikumsliebling Julian Alaphilippe (Deceuninck-Quick-Step) das am Vortag zurückeroberte Gelbe Trikot erfolgreich.
Zuvor war bereits nach knapp 15 Kilometern eine Fluchtgruppe entstanden. Keiner der Fahrer war für die Klassementfavoriten um Titelverteidiger Geraint Thomas (Gbr/Ineos) gefährlich, auch der Gesamtführende Alaphilippe musste sich keine Sorgen machen. Böse erwischte es den Italiener Alessandro De Marchi (CCC Team), der früh stürzte und ins Krankenhaus gebracht werden musste.
Alaphilippe hatte am Samstag mit Landsmann Thibaut Pinot (Groupama-FDJ) couragiert dem Belgier Thomas De Gendt (Lotto Soudal) nachgesetzt, der Lohn war das Maillot jaune und für Pinot einige wertvolle Sekunden in der Gesamtwertung. Pinot, nicht der bisher schwächelnde Romain Bardet (ag2r La Mondiale), in dessen Heimatort die Etappe am Sonntag endete, ist deshalb Frankreichs derzeit größte Hoffnung.
Vor dem ersten Ruhetag bietet sich Ausreißern am Montag noch einmal eine Gelegenheit. Die zehnte Etappe von Saint-Flour nach Albi (217,5 km) verläuft auf geradezu idealem Terrain dafür. Es ist aber auch möglich, dass Bora-hansgrohe um Peter Sagan die Kontrolle übernimmt und einen Spurt um den Tagessieg herbeiführt. (sid/belga/svm)

Kommentare
Kommentar verfassen
0 Comment
Sie müssen angemeldet sein, um zu kommentieren.
AnmeldenRegistrieren