Dominique Keutgen ist zurück in der Krankenhaus-Küche

Dominque Keutgen (l.) hat seinen engsten FinEssen-Mitarbeiter, den Koch Fréderic Kever (r.), für die Krankenhaus-Küche angeworben.
Dominque Keutgen (l.) hat seinen engsten FinEssen-Mitarbeiter, den Koch Fréderic Kever (r.), für die Krankenhaus-Küche angeworben.

Wie das Krankenhaus in einer Mitteilung bekannt gab, ist Dominique Keutgen, der 15 Jahre lang mit seiner Frau Nadima erfolgreich das Restaurant Rotterwäldchen an der Monschauer Straße betrieben hatte, neuer Leiter der „KostBar“ im Eupener Krankenhaus.

Das St. Nikolaus-Hospital Eupen möchte laut eigener Angaben die Nahrungszubereitung nicht auslagern, wie es in anderen Kliniken Usus ist. Krankenhaus-Direktor René Jost weiß: „Schmackhaftes Essen ist wichtig für den Genesungsprozess und steigert die Kundenzufriedenheit. Dass auch Mitarbeiter und Besucher die Qualität und den Geschmack von abwechslungsreichem und täglich frisch zubereitetem Essen zu schätzen wissen, ist selbstredend.“

Mit Dominique Keutgen habe man die richtige Person ausgewählt, um „eine unabhängige und erfolgreiche Krankenhausküche für die Zukunft zu gestalten“.

Seit Mai 2019 führt der passionierte Gastronomiefachmann nun erneut das 17-köpfige Küchenteam des St. Nikolaus Hospital, nachdem er 2013 auf eigenen Wunsch das Krankenhaus nach mehrjähriger leitender Tätigkeit als Dienstleiter für Küche und Unterhalt verlassen hatte, um mit seiner Frau den Catering-Service und das Feinkostgeschäft FinEssen zu lancieren.

Der 54-Jährige hat seinen engsten FinEssen-Mitarbeiter, den Koch Fréderic Kever, anwerben können. Mit Kever und den übrigen Mitgliedern des Küchenteams möchte Keutgen nun reformieren und optimieren. Keutgen und Kever haben klare Prioritäten: „An vorderster Stelle steht der Patient. Die Patienten freuen sich auf die Mahlzeiten, die willkommene Unterbrechungen im Klinikalltag darstellen. Ihnen in ihren Krankheiten kleine Lichtblicke zu verschaffen und mit guten Speisen das Wohlbefinden zu fördern, ist der gesamten Küchen-Crew ein Anliegen“, betonen sie.

Regionale Vielfalt anzubieten unter Berücksichtigung der Ernährungsvorschriften der Diätassistenten und den strengen Hygienebestimmungen, erfordern ein bestimmtes Vorgehen, das Keutgen aufgrund seiner Erfahrung meisterhaft beherrscht.

Auch in der „KostBar“, der offenen Kantine für Mitarbeiter, Pflegekräfte, Ärzte und Besucher werden die neuen, regionalen Speisen angeboten.

Keutgen strebt an, die „KostBar“ in bester Innenstadtlage auch für externe Gäste wieder attraktiver zu gestalten und ihnen, quasi über den Magen, das Krankenhaus und seine Dienstleistungen näher zu bringen. Dabei braucht niemand zu befürchten, Diätkost vorgesetzt zu bekommen. Keutgen und Kever tüfteln aus, wie sich die Speisen für die nicht kranken Gäste der KostBar mit einfachen, aber wirkungsvollen Zutaten verfeinern lassen.

Weit davon entfernt alles in einem Ruck umkrempeln zu wollen, will der neue Dienstleiter vermehrt auf regionale, frische Zutaten zurückgreifen. „Dabei ist mir der Teamgeist wichtig. Jeder Mitarbeiter ist wertvoll und sollte seine Ideen und Vorschläge einbringen können. Als Küchenleiter weiß ich Sind die Mitarbeiter motiviert, schmeckt auch das Essen“, so Keutgen.

Wer in die offene Kantine geht, wird diese aufgeschlossene Atmosphäre spüren. Dominique Keutgen selbst ist überzeugt: Wo man gut miteinander umgeht, geht man auch gut mit Patienten, Angehörigen und Gästen um.

Öffnungszeiten der KostBar: Montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr. Warme Küche wird von 11.30 bis 14 Uhr angeboten. Samstags und sonntags sowie an Feiertagen ist von 11 bis 17 Uhr geöffnet (warme Küche von 11.30 bis 14 Uhr. (red)

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