Die Brasilianer treffen nun am Sonntag im Finale im Maracana auf den Sieger des in der Nacht zu Donnerstag ausgetragenen zweiten Vorschlussrunden-Duells zwischen Titelverteidiger Chile und Peru. Für Messi geht es am Samstag noch nach Sao Paulo zur Partie der Halbfinal-Verlierer um Platz drei. Vielleicht nächstes Jahr erneut zur Copa America, dann daheim. Und 2022 zur WM in Katar.
Trotz der Niederlage bot Messi seine beste Turnierleistung, kurbelte unermüdlich das Spiel der Gauchos mit teils spektakulären Aktionen an, legte Sergio Aguero bei dessen Kopfball an die Latte (30.) auf, scheiterte mit einem Schuss am Pfosten (58.) und war hauptverantwortlich für das Torschussverhältnis von 13:4 zugunsten der Argentinier.
Effizienter waren jedoch die Hausherren, die nun auch die fünfte Copa America am Zuckerhut gewinnen können und ihren insgesamt neunten Triumph beim ältesten Nationenturnier der Welt anstreben. Gabriel Jesus (19.) und Roberto Firmino (71.) machten das mit 55.000 Zuschauern gefüllte Mineirao-Stadion zum Hexenkessel. (sid)

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