De Block: Räumung des Maximilianparks hat nichts mit Tourstart zu tun

<p>Sind Transmigranten der Stadt Brüssel in Hinblick auf den Tourstart ein Dorn im Auge?</p>
Sind Transmigranten der Stadt Brüssel in Hinblick auf den Tourstart ein Dorn im Auge? | Foto: belga

In der Nacht von Freitag auf Samstag hatte die Polizei in Brüssel eine Räumungsaktion im Maximilianpark durchgeführt. Rund hundert illegale Flüchtlinge, die ihr Schlaflager in dem öffentlichen Park eingerichtet hatten, wurden an die Obdachlosenorganisation Samusocial verwiesen. Die Bürgerplattform für Flüchtlingshilfe hatte daraufhin gemutmaßt, die Aktion sei in Hinblick auf die Durchfahrt der Tour de France zustande gekommen. Die Stadt wolle sich zu diesem Anlass in einem guten Licht präsentieren - Migranten, die wie Obdachlose im Park herumlungern, gehören nicht dazu.

Bereits am Montagabend hat der Bürgermeister von Brüssel, Philippe Close (PS), diese Anschuldigung im Stadtrat von Brüssel zurückgewiesen. Es gebe keinen Zusammenhang zwischen der Räumungsaktion im Park und dem sportlichen Großevent. Maggie De Block pflichtete dem Bürgermeister nun bei: „Ich finde es schön, dass die Tour in Brüssel beginnt, aber man muss nichts dahinter vermuten“, so De Block. Sie wies darauf hin, dass mehrere Stellen, darunter die Einwanderungsbehörde und Fedasil, sich mit der Problematik von Transmigranten im Maximilianpark befassen.

„Brüssel ist unsere Hauptstadt und es ist notwendig, dass das ganze Jahr über Ordnung herrscht – ob eine Tour beginnt oder nicht – und dass Menschen, die auf dem Weg zum Nordbahnhof durch den Park gehen, in einer sicheren und beruhigenden Umgebung unterwegs sind“, so De Block. (belga)

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