Pavillon in der Unterstadt wieder geöffnet

<p>Vor allem bei schönem Wetter kommen viele Gäste zum Temsepark. Endlich können sie das Kiosk des Pavillons wieder nutzen.</p>
Vor allem bei schönem Wetter kommen viele Gäste zum Temsepark. Endlich können sie das Kiosk des Pavillons wieder nutzen. | Foto: Cynthia Lemaire

Täglich können die Gäste des Pavillons in lockerer Runde wieder zwischen 14 Uhr und 18.30 Uhr Kaffee oder kühle Getränke zu zivilen Preisen genießen. Im Herbst vergangenen Jahres hatte der kleine Kiosk im Temsepark seine Pforten geschlossen. Gert Laumann war zwei Jahre lang die gute Seele des Pavillons und eigentlich auch des Parks gewesen.

Ehrenamtliche kümmern sich um den Betrieb des Kiosks.

Für die VoG war es nach dem Ablauf der Wiedereingliederungsmaßnahme des Öffentlichen Sozialhilfezentrums (ÖSHZ), über die Gert Lauman eingestellt war, nur eine Saison möglich, für dessen Gehalt aufzukommen (siehe GE vom 7. Mai). Für die Saison 2019 wurde dann in Zusammenarbeit mit der Stadt Eupen und der DG nach einer Lösung gesucht.

Der Kiosk wird zurzeit dank des Einsatzes einiger sich abwechselnder Ehrenamtlichen betrieben. Verstärkt wird das Team über das System der so genannten LBA-Schecks, über das Arbeitssuchende eine gewisse Anzahl Tage pro Monat dort arbeiten dürfen. „Die Resonanz über die Wiedereröffnung ist auf jeden Fall sehr positiv. Die Nutznießer sind froh, ihren Treffpunkt wieder zu haben, wofür wir allen Beteiligten sehr dankbar sind“, sagt Ralph Pommée von der VoG. Doch beschönigen möchten die Mitglieder die Situation nicht: „Für uns ist das lediglich eine Übergangslösung und ein täglicher Kraftakt“.

Langfristige Lösung ist erwünscht.

Das liegt daran, dass sich jetzt viele Köche um den viel zitierten Brei kümmern. Ein Arbeitsplan muss erstellt werden und bei punktuellem Personalausfall muss der Pavillon dann „leider auch Mal geschlossen bleiben“. Noch seien alle Beteiligten sehr motiviert bei der Sache, doch man wisse auch, dass bei solch einem Projekt Verschleißerscheinungen nicht ausgeschlossen sind. Die Mitglieder wünschen sich aber nach wie vor eine langfristige Lösung für den Park und für die Unterstadt. „Unser Ziel ist es, die Unterstadt zu beleben. Vergangenes Jahr hatten wir zu diesem Zeitpunkt bereits drei verschiedene Aktivitäten auf die Beine gestellt. In diesem Jahr haben wir uns, bis auf die Mitorganisation von „HeimArt“, nur um das Thema Pavillon kümmern können. Das ist schade“, sagt Ralph Pommée, ohne die Hoffnung zu verlieren, dass die Saison 2020 wieder unter optimalen Bedingungen starten kann.

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