Welche Formen der Pflegschaft gibt es?
Es gibt zum einen die Bereitschaftspflege. Hier werden Kinder vorübergehend untergebracht, wenn sie kurzfristig Versorgung, Betreuung und Schutz benötigen, aber auch, wenn zum Beispiel eine alleinerziehende Mutter ins Krankenhaus muss und niemanden hat, der sich um die Kinder kümmert. Innerhalb von maximal sechs Monaten wird geklärt, ob das Kind zurück zu den Eltern kann oder längerfristig untergebracht wird – entweder weiterhin bei der Bereitschaftspflegefamilie oder bei einer Langzeitpflegefamilie. Zu guter Letzt gibt es noch die Patenfamilien, die sich an den Wochenenden oder in den Ferien, um Kinder kümmern, deren Eltern mal eine Verschnaufpause benötigen.
Welche Gründe führen zu einer Unterbringung?
Oft sind es junge Eltern ohne familiären Rückhalt, die überfordert sind. Oder psychisch kranke Eltern. Eltern, die drogenabhängig sind oder alkoholkrank. Ganz oft ist die Geschichte der Eltern selbst geprägt von Gewalt, fehlende Fürsorge und Misshandlung.
Warum ist das Engagement der Pflegefamilien so wichtig für unsere Gesellschaft?
Es ist beeindruckend, was Pflegefamilien leisten. Sie begleiten die Kinder auf ihrem Lebensweg und lieben sie wie ihre eigenen, wissend, dass sie eines Tages zu ihren Eltern zurückkehren. (sue)

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