Bei ihrer vorigen Unicef-Mission in Laos vor zwei Jahren hatte Königin Mathilde gesagt, dass ihre Kinder gerne einmal mitreisen würden, die Schulpflicht dies aber unmöglich mache. Und Schwänzen für eine Auslandsreise komme nicht in Frage, so Mathilde damals. Aber jetzt lässt es der Terminkalender von Elisabeth wohl zu: Sie hat Ferien, und eine solche Mission mit sozialen Projekten passe perfekt in ihre Ausbildung, die die Kronprinzessin derzeit in Wales genießt, teilt das Palais mit.
Elisabeth tritt in jüngster Zeit stets häufiger in der Öffentlichkeit auf. Vor Kurzem war sie mit ihrem Vater, König Philippe, bei der Feuerwehr in Brüssel – ebenfalls ein Überraschungsbesuch. Auch war sie, als einziges der vier Kinder des Königspaares, bei der Beerdigung von Großherzog Jean von Luxemburg, ihrem Großonkel, anwesend.
Die Entscheidung, die Kronprinzessin nach Kenia mitreisen zu lassen, wurde erst sehr spät getroffen. Die erste Dienstreise, und dazu noch in einem Land mit viel Elend, ist ein wichtiger Moment für Elisabeth. Sie wird dasselbe Programm wie ihre Mutter befolgen. Sie werden u. a. im Norden Kenias, nahe der Grenze zum Südsudan, ein Flüchtlingslager besuchen. (belga)

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